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2 (1844) Pharmaceutische Präpratenkunde als Erläuterung der in der österreichischen Pharmacopöe enthaltenen, so wie der sonst noch am meisten gebräuchlichen, besonders der neuesten zubereiteten Arzneimittel
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höchstrectificirter Weingeist derart gebracht, daß man solchen vor-sichtig an der Wand der Flasche herabfließen läßt und über jenemeine besondere Schichte bildet; man läßt alles 24 Stunden ruhigstehen, bringt dann die Flasche in eine Schüssel, kaltes Wasserenthaltend, und fängt an mittelst eines Glasstabes den Wein-geist vorsichtig in Bewegung zu setzen, wo die Vereinigung bei»der ohne merkliche Erhitzung in kurzer Zeit beendet ist. Mittlerer-weile stellt man den Apparat, wie nachstehend angegeben, zusam-men ; an die im Sandbade ruhende Retorte legt man einen ge-räumigen Ballon an, und verbindet solchen mittelst gleichschenk-lichen, nur etwas außer den die Mündung derselben schließen»den Stöpseln herausragenden Verbindungsröhren mit drei (imSommer aber mit 4 5) in einer Kühlvorrichtung befestigtengeräumigen Woulfe'schen Flaschen, die sammtlich leer bleiben,nur in die letzte Flasche werden 2 3 llnzen Weingeist gebracht,und in den zweiten Hals derselben eine Glasröhre so befestiget,daß selbe in den Weingeist möglichst tief eingetaucht sich befindet.Man kann zwar auch die Retorte mit einer Porzellauröhre (diein einer hölzernen Wanne mit Pechkitt befestiget ist, aber an bei-den Seiten herausragt) und diese mit einem tubulirten Spitz»ballon, an welchen unterhalb, wie S. 778 beschrieben, eineFlasche angeschoben wird, dann solche durch gleichschenkliche Röh-ren mit 2 zweihalsigen Flaschen, deren letzte, wie angegeben, mitWeingeist abgesperrt ist, oder die Retorte unmittelbar mit einem,in einer Kühlvorrichtung angebrachten Spihballon. s. w. inCommunication setzen; doch ist erstbeschriebene Vorrichtung aus0er später anzugebenden Ursache vorzuziehen. Nachdem die Fu-gen mit dem S- 784 beschriebenen Kitt vermacht worden, kommtdurch den Tubulus die Mischung einzutragen, so daß selbe '/,des innern Raumes erfüllt; nun nimmt man zwei rechtwinkeliggebogene Glasröhren, verbindet sie mittelst eines breiten Caut»schufstreifens und darüber gewickelten Spagats luftdicht so an ein-ander, daß eine zweisckenkelige Rohre hieraus entsteht, die aberbeweglich ist (statt welcher man auch eine ganze zweischenkligeRöhre mit ziemlich etwa 2 Fuß lange», horizontalenMittelstück nehmen kann, die aber leicht zerbricht); den einenSchenkel kittet man in einen in zwei entgegengesetzte Mündungenausgehenden Messinghahn (wie man solche bei Mechanikern :c.

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