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2 (1844) Pharmaceutische Präpratenkunde als Erläuterung der in der österreichischen Pharmacopöe enthaltenen, so wie der sonst noch am meisten gebräuchlichen, besonders der neuesten zubereiteten Arzneimittel
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lung anderer pharmaceu^ischer und chemischer Präparate ange-wendet.

Außer der wässerigen werden noch nachstehende ammonia-tausche Flüssigkeiten medicinisch benutzt, und zwar:

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n. I^ic^uol' gmmonil «lluztiei 8^»ilitlic>«u8,I^i^llol' »mmonii vino^u« , 8^ilitu« znliz »mmoninei vino^uz,alkoholische Am m o»ia kflüssigkeit, weiniger Sal-miakgeist, wozu die ri,uim. »ust. vom Jahre 1778 nach-stehende Vorschrift gibt:

Salmiak 1 Pfund,

Weinstein salz 2 Pfund,

Weingeist 6 Pfund,

Wasser 3 Pfund, werden aus dem Sandbade de-stillirt, bis die Hälfte des Fluidum übergegangen; die l'l'-lin,.»uzt. von 1794 und so auch die I'Iiarn,. boruzz., u»v»? , «»xon.,1,l»»8. u. m. a. lassen dieses Arzneimittel aber durch Zusammen-mischen von Aehamm o n iakflü ssig ke i t I Theil,

höchst rektificirten^Weingeist2 Theilen; die?l,2,'m. I,i>mb. so wie andere V/rschriften aber nachstehenderWeise bereiten:

Salmiak 2 Pfund,

Kalk l'/4 Pfund,

Wasser 10 Unzen werden auf die S. 702 beschrie-bene Weise in eine Retorte gebracht, diese mildem Woulfe'-schen Apparate in Verbindung gesetzt, worin sich 2 Pfund Wein-geist von 0,830 fpec. Gewicht vertheilt befinden, und nach ver-kitteten Fugen destillirt, bis kein Ammoniakgas mehr übergeht,dann das ein spec. Gewicht von 0,810-0,820 zeigende Destillataufbewahrt.

Dasselbe bildet eine ungefärbie klare, durch das Alter gelb-lich werdende Flüssigkeit, die im Gerüche, Geschmacke und denübrigen Eigenschaften mit Rücksicht auf den Alkoholgehalt mitdem wässerigen Präparate übereinkommt.

Man hat solches neuerdings bei Contusionen, Quassatio-nen, Extravasaten u. dgl. mit großem Erfolge in Anwendunggebracht.