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von 3 Theilen Wasser eingenommen hat. — Die ?n2im. «-»xon.laßt 6Unjen in ei» Hydrat verwandelten Kalk und 4 Unze» Sal-miak aus einem Kolben destillire» »nd in augelegten Woulfe'-fchen Flaschen 4 Unzen Waffer vorschlage». Die ?nZrm. boru«».und I,2mb. aber I Pfund Salmiak, eben so viel Kalk, dann4 Pfund Wasser aus einer gläsernen Retorte (oder auch Destillir-blase mit zinnernem Helm und Kühlröhre), diese in Verbindungmit einer Vorlage I Pfund destilllries Wasser enthaltend, de-stilliren, bis das Produkt 3 Pfund im Gewichte belrage und einspec. Gewicht von 0,965 —0,973 habe; außerdem gibt die?n2,m. I,ol-ii55. auch an, das aus gepulvertem Salmiak uudKalk aus einer Retorte entwickelte Gas mittelst einer an solcheangefiigie Röhre in eine Vorlage destillirtes Wasser enthaltendz» leiten und es von diesem absorbiren zu lasse».
Die officinelle, bei 22 pCt. Ammoniak enthaltende Flüssig»feit ist ungefärbt, klar, besitzt einen eigenthümlichen stechend rei-zenden Geruch und scharfen alkalisch ätzenden Geschmack, wiesolche auch alkalische Reaktion besitzt, ein spec. Gewicht von0,910 zeigt, sich mit Wasser und Weingeist mischen läßt; erhitztentweicht das Ammoniak fast gänzlich, so daß nur Wasser imRückstände bleibt.
Fehlerhaft ist dieses Präparat, wenn es farbig erscheint,nicht klar, sondern trübe ist, und einen Bodensatz zeigt, ebenso mit höchslrektificirtem Weingeist vermischt unklar wird; fernernicht stark eigenthümlich riecht, sohin auch ein größeres spec.Gewicht als vorgeschrieben hat; mit Halkwasser vermischt, sichwegen eines Gehaltes an Kohlensäure trübt; nicht minder mitreiner verdünnter Salpetersäure neutralisirt, einen brenzlichenGeruch entwickelt, und in diesem Zustande Silbernitratsolütionzugetropft, ein Niederschlag erfolgt, was unzersetzten Salmiakanzeigt; endlich wenn eine Portion der Ammoniakstüssigkeitdem freiwilligen Verdampfen überlassen, einen firen Rückstandhinterläßt, was und so auch obige Beimengung von einer un-zweckmäßigen Bereitungsart herrührt.
Dasselbe wird theils im verdünnten Zustande mit verschie-denen Zusähe» innerlich, äußerlich als Riechmittel, zum Ein-reiben und Waschen, bei Stich und Biß giftiger Thiere «ndum einen Reiz auf der Haut hervorzubringe», dann zur Darstel.
Parparatcnkunde. 45
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