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gereiniget, vom Wasser absorbiren, das jedoch nur unvollkommenaufgenommen wird, wenn die Gasentwicklung zu tumultarischerfolg!, da es sich im Wasser nicht gehörig vertheilen kann; da-her mehr hohe als weite Flaschen vorzuziehen, und die Operationso lange fortzusetzen ist, bis lein Gas mehr aufgenommen wird,das zu dreifachem Volumen, gehörig verfahren, vom Wasser auf»genommen werden kann.
Wenn die so gebildete wässerige Hndrothionsaure nichtalsobald verwendet wird, so muß sie in kleine Flaschen veriheilt,diese möglichst luftdicht verschlossen und verkittet, an einem küh-len Orte aufbewahrt werden.
Die wässerige Hndrothionsaure bildet eine farbenlose Flüs-sigkeit, die den eigenthümlich unangenehmen Geruch und Ge-schmack des Gases besitzt, das blaue Lakmuspapier schwach rö-chet, durch Einfluß der Luft derart zersetzt wird, daß letztereSauerstoff an den Wasserstoff abgibt, während der Schwefel inForm eines gelblichen Pulvers anfangs an der Oberfläche derFlüssigkeit sich abscheidet, später aber zu Boden fällt, so daßzuletzt nur Wasser und abgelagerter Schwefel sich vorfindet; durchErhitzen wird alles Gas aus dem Wasser abgeschieden, eben sodurch Chlor, Jod (T 22 > und Brom, die sich des Wasserstoffesbemächtigen; mit Metallsalzen zusammengebracht werden ver-möge gegenseitiger Reaktion Sulfunde gebildet, die nach Be>schaffenheit des Metalls von verschiedenem Ausehen gefällt werden,worauf sich die Anwendung derselben zur Ermittlung eines Metall-gehaltes in Flüssigkeiten gründet; inobesondere wird zur Entde-ckung des Bleies nach Vorschrift der österreichischen PharmakopoeHahnemann's Probefiüssigkeit:
Qiyuar probat«»'»«« H»nnemunni, säuerliche Schwefel-wasserstoffs! üssigkelt nachstehender Weise bereitet:Schwefelkalk,
Weinsäure, von jedem 2 Drachmen,
destillirtes Wasser 16 Unzen, werden in einer
starken, gut verschlossenen Flasche eine Viertelstunde hindurch
geschüttelt, darauf ruhig stehen gelassen, damit sich der gebildete
weinsaure Kalk absetzen könne, von welchem die klare Flüssigkeit
Präparatentundc. 41
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