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die man in die Woulfe'sche Flasche bringt, und die Zer-setzung mit verdünnter Salzsäure oder auch starkem Essig be-wirkt; ist jedoch letzlerer schwach oder jene sehr verdünnt, so ent-weicht wenig Schwefelwasserstoffgas, weil solches von der FIüs<sigkeit, wie schon früher gelegenheitlich (S. 40) gesagt, auf-genommen wird, und nur durch Erhitzen derselben ausgetriebenwerden kann; daß die bei Zersetzung betreffender Schwefelver-bindungen behufs der Darstellung mehrerer Präparate sich ent-wickelnde Hndrothionsäure gleichzeitig unter den angemessenenVorsichten benützt werden kann, versteht sich von selbst.
Theils als Arzneimittel, theils als Reagens wird dieAuflösung des Schwefelwasserstoffes in Wasser unter der Be-zeichnung :
^nua i^cll-utl^iouica,
H,llu» n^ärozullurat» 5. lier»l>l!o2, H^idum r^ärolriinnieulnlinuillum, I^i^uor ri^cll-08u!lur2tu8 5. li^äroßenii 5ulfui-«ti;Schwefelwasserstoff-Flüssigkeit, wässerige Hy-dro t hionsäure benützt, welche Solution entweder nach der?n»i'm, boru«z. u, m. a. derart erhalten wird, daß man, wie beider wässerigen Kohlensäure angegeben, daß Gas in eine, luftleergemachtes kaltes Wasser enthaltende, auf die Brücke einer pneu-matischen Wanne gestellte Flasche eintreten läßt, und wenn solcheetwa 2/4 mit dem Gase angefüllt ist, selbe von der Brücke weg-schiebt, die Oeffnung mit dem Finger oder der flachen Handschließt, dann vorsichtig den Inhalt eine Zeitlang schüttelt, dieMündung darauf wieder iu das Wasser senkt und durch Entfer-nung des Verschlusses Wasser eintreten läßt, das die Stelle desadsorbirten Gases einnimmt, darauf wieder eine Quantität desletzteren einströmen läßt, und dieses Verfahren so oft wiederholt,bis zuletzt kein Aufsteigen des Wassers in die Flasche bemerkbar,wo natürlich auch kein Gas auf diese Weise mehr adsorbirt wird;— oder man schlägt nach der ?n3rm. ßnllie. elo. das luft-leer gemachte kalte Wasser in die zweite und dritte Woulfe'-sche Flasche der früher beschriebenen Vorrichtung vor, und läßtdas ganz langsam aus dem Schwefeleisen entwickelte Gas un-mittelbar, oder zuvor durch die besagte Mittelflasche (solche nachder rni,rm. ^allle. etwaö reines Kali enthaltend) geleitet, sohin