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Man gebraucht das Essigsäurehydrat als Riechmittel beiOhnmächten und Schwindel, nicht minder zur schnellern Wir-kung der Sinapismeu, wozu die Haut zuerst mit Essigsäure be-strichen wird, ferner zur Vertreibung von Warzen, Condylomenund Hühneraugen, als Aetzmittel der Wunden von wuthverdäch»tigen Hunden, endlich um den Schmerz bei Hospitalbrand :c. zumäßigen.
AIS Riechmitlel wird das Essigsäurehydrat in Verbindungmit aromatischen Substanzen gebraucht, wozu die?liarm. t»o>ru««. und damd. nachstehende Vorschrift gibt:
H^emruraäicale 2roi!i2li<:uu», aromatische Essigsäure.N^>. Essigsäurehydrat l Unze,
Gewürznelkenöl I Drachme,
Laven delö l,
Citronenöl ^2 Scrupel,
Berg amottenöl,
Thymianöl ^ I Scrnpel,
Zimmtkassien öl 10 Tropfen werden gemischt,daß eine klare gelbbräunliche Flüssigkeit entsteht.
b) ^ciclliin actitieum arum3tic:c> - canl^urgtum,
^eetum raäioals aramgtloum eam^Iioratuin, kanlpferhäl»tige aromatische Essigsäure.Nz,. Kampfer '/, Drachme,
Gewürznelken öl 20 Tropfen,Citronenöl 10 Tropfen werden in 4 UnzenEssigsäure aufgelöst, die Solution sey gelblichund klar.
Sonst wird l«ch unter besondern Namen angewendet:
c^ dictum aceticum euucsnt. cam^lioratum,kampferhältig e concentrirte Essigsäure.
Hp. Kampfer I Theil, werde mit etwas Weingeist ab-gerieben , dann mit Hilfe der Wärme in 50 Theilen
con centrirter Essigsäure aufgelöst.