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stallwasser enthalten; Silbernitratsolution bewirkt in der Auflösungeinen weißen, nicht aber wie das gewöhn liche phoöphorsaure Na»tron einen gelben Niederschlag, wegen welcher verändertenBeschaffenheit daö geglühte Salz: pyrophosphorsaures(paraphosphorsaures) Natron benannt worden, außer welchernoch eine dritte Modification, nämlich metaphosphorsau»reo Natron unterschieden wird, das sich bildet, wenn mandas saure phosphorsaure Natron bis zum Glühen erhitzt, wonach dem Auflösen der Salzmasse leine, oder sehr schwach saureReaktion wahrzunehmen ist und nach dem Abdampfen keine Kry°stalle liefert, sondern zu einer gummiartigen Substanz austroct»net. (Man vergleiche Ehrmann's populäre Chemie, S. 531;Graham, Annalen der Pharmacie, 12. Bd., S. 1 , 29. Bd.,S. 19, dann Berzeliuö Jahresbericht Aro. Is, S. IIIund l»7.)
Das reine Präparat muß ungefärbt seyn, sich in Wasservollständig auflösen, die Auflösung nur schwach alkalisch reagiren,der durch falpetersaurcö Silber bewirkte gelbe, so wie der durchBaritnitratsolution hervorgebrachte weiße Niederschlag muß sichin zugesetzter reiner verdünnter Salpetersäure vollkommen wiederauflösen, ansonst salz - und schwefelsaure Salze vorhanden wä--ren, die solches höchstens in geringer Menge enthalten darf;endlich darf in der mit verdünnter Salzsäure bis zur saurenReaktion versetzten Solution auch Schwefelwasserstoff keinenMetallgehalt anzeigen.
Dasselbe wird als Solvens und Digestivum in der Auf-lösung, so wie in Pulverform verwendet, zu welch letzterer An»Wendung nach der ^ligi-n,. n«md. u. m. a. das zerfallenephosphorsaure Natron:
«. siceulu, vorräthig gehalten, welches so wie das zerfallenekohlensaure Natron (S. 564) dargestellt wird, und ein zartesweißes Pulver darstellt.
m^ Ugtruni 8ul)5u1luro8uin.
Nglrum n^ozullurozum, H^o»ull!« «oäse, unter-schwefelig saures Natron.