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lösung keinen Niederschlag geben; mit gleichen Theilen kohlen-sauren Barit(S. 419) und etwas destillirtem Wasser in einemGlasmörser längere Zeit zusammen gerieben, dann die Flüssig-keit abfiltrirt, darf kein stark alkalisch reagirendes Fluidum geben,da sonst Natron oder Kali (d.i. Glaubersalz oder ein Doppelsalzder Bittererde- mitKali- oder Natron-Sulfat) vorhanden wäre,endlich mit starkem Weingeist digerirt, darf es an solchen keinenfalzsauren Kalk oder Bittererde abgeben.
Das Bittersalz wird theilS für sich in der Auflösung, be-sonders mit andern Zusätzen als Solvens oder Purgans ange-wendet ; insbesondere hat man in neuern Zeiten nachstehendeFlüssigkeit, um Ausleerungen zu bewirken, mit dem Beisatzeempfohlen, daß sie weder Ekel, Unbehaglichkeit, Grimmen:c.bewirkt, im Gegentheil die Reizbarkeit des Magens so wieBlähungen mindert; selbe,
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?otiu Purß»nz zaiilü, wird dargestellt, wenn man
Bittersalz !'/, Unze in
gemeinem warmen Wasser 4 Unzen auflöset,dann verdünnte Schwefelsäure 2 Scrupel hinzu-
setzt und die siltrirte Flüssigkeit in abgetheilten Portionen ver-abreicht.
Ein Gemenge von schwefelsaurer Bittererde und schwefel-saurem Natron ist bekannt unter der Bezeichnung: 8al moäo-«enge Ärlilioilllo, welches erhalten wird, wenn man 2 Theiledes erstern und I Theil des zweiten obbenannten Salzes in 6Theilen heißem Wasser auflöset, und die siltrirte Flüssigkeit nachden Regeln der Kunst zum Krystallisiren bringt. Sonst wirdunter einem besonder« Namen angewendet:
Luft Wasser, welches erhalten wird, wenn man I Unze Bit-tersalz und '/, Drachme Salpeter in I Pfund gemeinem Wasserauflöset und die siltrirte Flüssigkeit in Seitelbouteillen füllt.
Andere Bittersalz enthaltende Flüssigkeiten sind unter derRubrik » Kohlensäure« angegeben zu finden.