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weßhalb die angegebenen Vorsichten zu beachten nöthig sich er-weisen.
Die preußische und sachsische Pharmacopöen'unterscheidenzwei Arten der Schwefellebcr, nämlich zum inner« Gebraucheaus Wei nst einsalz und gereinigtem Schwefel, dannzum Badegebrauche aus gereinigter Pottasche undgepulvertem Schwefel, die in dem angegebenen Verhalt-nisse auf die obbeschriebeue Weise z» bereite« su,d, wahrend die?n»riu, N3ml». solche zu letzterem Zwecke auf eben dieselbe Art,zu erst angeführter Verwendung aber durch Zusammenschmelzenvon 4 Theilen Schwefel und 7 Theilen Weinsteinsalz darstellenläßt, was ein etwas abweichendes Verhältnis! der Bestandtheilezur Folge hat; noch mehr ist dieses nach Angabe der ?I,l>rm.davor, der Fall, welche 3Theile Schwefel und 4 Theile kohlen-saures Kali zusammenschmelzen läßt, welches Produkt sich derhöchsten Schwefelungsstufe des Kaliums nähert, wozu nacheinigen auswärtigen Dispensatorien, wieder ^narm. Nud!.,Näind., I^ion., 3ueo. u- m. a. gleiche Gewichtsinengen derIngredienzien genommen werden solle», wo sich bei entsprechenderErhitzung nebst unterschwefeligsaurem Kali, Kali u mpe r sul«fu ri d (fünffach Schwefelkalium , siehe Ehr man »'s populäreChemie, 2. Bd., S. 205) bildet, das jedoch bei anhaltend stärkererErhitzung Schwefel entweichen läßt, so daß nebst Bildung vonschwefelig.' oder schwefelsaure»! Kali ein niederes Kaliumsulsuridentsteht.
Die Schwefelleber bildet, frisch bereitet, eine rothbraunefeste, spröde Masse, die jedoch unter Einfluß der Luft eine braun»gelbe, später auch grüne Farbe annimmt; ist an sich geruchlos,aber durch Aufnahme von Feuchtigkeit einen Hndrothiongeruchentwickelt, daher beim längern Verweilen an der Luft allmüligentmischt wird, so daß zuletzt nur ein Gemenge von kohlensauremund schwefelsaurem Kali nebst abgeschiedenem Schwefel zurück»bleibt; in Wasser löset sich solche leicht und vollständig auf; dieSolution enthält nach der neuern Annahme dieselben Bestand-theile, wie das trockene Präparat nur in Wasser aufgelöst, wäh-rend nach der altern Annahme sich wegen partieller Wasserzer-sehung dessen Bestandtheile an die des Kaliumsulfurides über-gehen, sowohl hydrothion,' wie auch hydrothionig-