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Kali aufzulösen und solches daher von den übrigen Salzen, diegrößtentheils ungelöst bleiben, zu trennen; da aber von solchendoch eine verhältnißmäßige Menge, besonders das leicht löslichesalz- und kieselsaure Kali aufgenommen wird; so läßt die?n»rm.doruzz. u. m, a. I Theil Pottasche in 2—3 Theilen heißemWaffer auflösen, die Solution siltriren und bei gelinder Wärmebis zur Erscheinung einer Salzhaut abdampfen, dann an einemkühlen Orte mehrere Tage dem Absetzen der fremden Salze über,von welchen das Fluidum klar abgegossen — wenn nöthig con»ccntrirt, neuerlich dem Ablagern überlasten — und weitersbei mäßiger Hitze zur Trockenheit abgedaurpft, das zurückblei-bende Salz in gleichen Theilen kaltem destillirten Wasser aufge-löst, die Flüssigkeit — nach 24stündigem Sedimentiren — fil-trirt und wie früher zur Trockenheit gebracht, dann das er-haltene Salzpuloer aufbewahrt wird.
Bei dieser Neinigungsart der Pottasche kommt in Betracht,daß wenn man solche mit gleichen Theilen kaltem Wasser über-gießt, wohl das i» selber vorhandene einfach, nicht aber dasin selber häufig einen Bestaudtheil ausmachende anderthalbfachkohlensaure Kali aufgenommen wird, daher der ungelöst geblie-bene Antheil noch bedeutend alkalisch schmeckt und mit Säurenstark aufbraust, weßhalb die Behandlung mit heißem Wasser ineiner größer» Menge die vollständigere Auflösung des sämmtlichenCarbonats, jedoch auch der übrigen Salze bewirft, die mandann durch klnstallinische Ablagerung zu entfernen beabsichtiget,wobei sich jedoch wieder zur Bildung von !'/- fach, ja selbst zudoppelt kohlensaurem Kali Gelegenheit darbietet, besonders wennman, um das mit aufgelöste kieselsaure Kali zu zersetzen, die con-centrirte Lauge längere Zeit, d. i. 8 bis I2,Tage uud darüber aneinem kühlen kohlensöurehältigen Ocle stehen läßt, wo sich aberdas gebildete Kalicarbonat nebst den übrigen Salzen krystalli-nisch abscheidet, auf welche Weise man oft nur die Hälfte derangewendeten, übrigens qualitätsmäßigen Pottasche gereinigteseinfach kohlensaures Kali erhält, das demnach größtentheils vonschwefelsaurem, jedoch bloß theilweise vom salzsauren Kali befreitist, woraus sich ergibt, daß mau nur derart ein reiues Präparatin angemessener Menge erhält, wenn man die Pottasche mitreinem Kunstessig bis kein Aufbrausen mehr erfolgt, versetzt, wo
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