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st. Xali oarbonicuin o «ineririrl« elavollsti«.I^»Ii oartionicum commune, (^ineres c^aveUnli äer,ur»ti,(!»rl)ona5 iiotgzz.io «^eniirstum, 82I Zlliaü ve^otaliüe, ?otÄ8«26e^,uiat2, gemeines kohlensaures Kali/ kohlensau-res Kali ans derPottasche, gereinigte Pottasche,vegetabilisches Laugen salz*).
Wie in der 1. Abtheilung des Commentars S. 148 ange-geben, enthalt die im Handel vorkommende Pottasche eine, jenach deren Beschaffenheit veränderliche Menge kohlensaures Kali,dann andere Salze, in salz-, schwefel« und kiesel-, wie selbstauch mangansaurem Kali, nicht minder auch Eisenoryd (eisen-saures Kali, Annale» der Pharm., 40,Bd., S. 261) und an-deren Beimengungen bestehend, in welchem Zustande sie zuchemisch-pharmaceutischen Zwecken nicht anwendbar, weßhalbeö daraufankommt, die fremde» 3alze möglichst abzuscheiden unddas kohlensaure Kali im reineren Zustande daraus zu gewinnen,wozu mehrere Vorschriften gegeben werden ; die meisten derselbengeben an:
Käufliche Pottasche werde zerrieben, in einem stein-gutenen Gefäße mit dem gleichen Gewichte destillirten oder sonstreinen Wasser übergössen und unter öfterem Umrühren mit einerhölzernen Spatel 24 — 36 Stunden oder längere Zeit hindurchin Berührung gelassen, die so gebildete Lauge von den ungelöstgebliebenen Theilen getrennt, indem man Alles auf dichte, aufein Tenakel gespannte, mit Wasser benetzte Leinwand bringt, unddie Flüssigkeit vollkommen abtropfen läßt, solche dann in einerblanken eisernen Pfanne, zuletzt unter beständigem Umrührenzur Trockenheit abdampft, und das erhaltene Salzpulver in gutzu verstopfenden Glasgefäßcn aufbewahrt.
Der Zweck dieses Verfahrens ist, durch die Anwendungeines gleichen Gewichtes Wasser nur vorzugsweise das kohlensaure
*) In frühern Zelten hatte man absichtlich mehrere Pflanzen ver-brannt, die zurückgebliebene Asche ausgelaugt, und das nach demVerdampfen der Lauge zur Trockenheit erhaltene, aus kohlensauremKali und anderen Salze» bestehende Präparat je nach der Oewin»nung: 8^1 »Iizintlni, 82I c»r,Illi boneclirti, centlluri m!nc»i«,faK», »11, nlcgünum 8. laclienii geheißen, und inediciuisch ange-wendet.