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Das arsen i g l saure Kali wird medicinisch nur in flüs.sigerForm, und zwar unter der Bezeichnung:
8alut!c> »rzeniogliz l^ov^Ieri, ^r«eni» riotgzzge Ii^ui6uz 8.»^uozuz, I^ic^uor K»Iic«e »rzenigliz, 8ull>!,o 5. Nixturn mineillüg, I^i^uor »niip^reticu«, Fowler's Arseniklösung,arsen i g tsa ure Ka lifl ü ssl gkeit, Arseniktropfen.
Die Vorschriften zur Bereitung dieses Arzneimittels weichenleider sehr von einander ab, was bei einem solchen Präparatewünschenswerth macht, daß eine Formel allgemein angenommenwürde, weil sonst der Arzt ein mehr oder weniger arsenhaltigesMittel zu verordnen in die Lage kommt, je nachdem der Apo»theker eine oder die andere Vorschrift nach den ihm zu Gebotestehenden Pharmacopöeu oder andern Werken zu dessen Darstel-lung benutzt, welcher Unterschied sich aus nachfolgender Zusam-menstellung ergibt.
Die ?n»rm. dorug«., »axon. et Il»z«. schreibt vor:Weißer Arsenik,
reiues kohlensaures Kali von jedem 64 Gr.,werden bis zur vollständigen Auflösung des elfteren in eine,»gläsernen Gefäße gekocht; der erkalteten und wenn nöthig filtrir-ten Solution werde:
zusammengesetzter A n geliksv irituö '/,^Unze, und destillirtes Wasser so viel »ötbig zugesetzt,daß das Gewicht der ganzen Flüssigkeit 12 Unze» betrage, wor-nach in anderthalb Drachmen ein Gra» arsenige Säure ent-halten. Die f>n»i m. nunnov. kommt mit dieser Vorschrift über-ein , nur läßt sie Lavendel.- statt AngeUkgeist nehmen.Die?I>l»im. liavsr. laßt
arsen ige Säure 1 Theil,fohlen sau res Kali '/: Theil, mit 100 Thcilendestillirtem Wasser in einem Glaskolben biszur vollständigen Axstösung des erster» kochen, dann noch sovieldestillirtes Wasser zusetzen, daß die Flüssigkeit genau100 Gewichtstheile betrage, die demnach '/,o° arsenige Säureenthält.
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