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2 (1844) Pharmaceutische Präpratenkunde als Erläuterung der in der österreichischen Pharmacopöe enthaltenen, so wie der sonst noch am meisten gebräuchlichen, besonders der neuesten zubereiteten Arzneimittel
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Eine weingeistige Auflösung deö essigsauren Kalis war flu»herhin unter der Bezeichnung:

I^inclura antimonn l^/iec^sni,Thebens Spießglanztinktur gebräuchlich, die erhaltenwurde, wenn man die scharfe Spießglanztinktur S. 387 mitconcentrirter Essigsäure neutralisirte, wodurch der geringe Ge>halt an Antimon vollends ausgeschieden wird/ indem sich dafüressigsaures Kali, im vorhandenen Weingeist gelöst, bildet.

^!ü«ni»5 !i2Ü «. I>o!25«»e, L!«!8enil>3 !l»Iicu« cum^l^ugf 8glu» «rnicsle Hl«c«zueri, arsensauresKali,Kaliarsen>at>

Dieses nach einigen Pharmakopoen officinelle Salz wird,wie S. 18? beschrieben, dargestellt, nur daß man die nach demAuflösen der geschmolzenen Masse in heißem Wasser erhalteneFllissiglcit, nachdem solche siltrirt worden, vorsichtig abdampftund dem ruhigen Absetzen der Krnstalle überläßt; die nicht mehrlrnstallisirbare Lauge mit verdünnter Salpetersäure verseht liefertnoch eine Quantität desselben Salzes, dann aber Salpeter, weildas in selber meist vorhandene neutrale Salz in die saure Ver-bindung, dann in Kalinitrat umgewandelt wird. Die aufPapier getrockneten Krnstalle werden als Gistsubstanz aufbe-wahrt. Man erhält ziemlich große ui'gefärbte, durchsichtige,vierseitige Prismen, die geruchlos sind, einen salzig sauren Ge<schmack besitzen, luftbeständig sind, sich in »twas mehr als 5 Thei-le» Wass.r auflösen, und erhitzt nur das Krnstallwasser verlieren,indem sie aus

1 Atom Kali

2 » Arsensäure oder2 » Wasser

bestehen.

Dasselbe wird zu '/,<> '/, Gran mit Semmelkrume inPillenform, seltener in d»r Auflösung '/^ Gran in 3 UnzenWasser aufgelöst und mit einem Sprup versetzt, medicinisch ver^wendet.

26,16)

63,8? > in 100 Theilen9,2?1