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läßt vollkommen abtropfen, wo das in der angewandten Wasscr-menge leicht lösliche essigsaure Kali abtropft, die übrigen Salzeaber größlentbeils zurückbleiben, daher die erhaltene Flüssigkeitnem>l!ich abzudämpfen ist: noch reiner wird das essigsaure Kalierhalten, wenn man dasselbe mit höchstreklificirtem Weingeisti'lsammenschüllelt, worin die solchem beigemengten Salze sehrwenig, znm Theil auch gar nickt löslich sind, daher von der er»haltenen Solution der Weingeist abdestillirt, der Rückstand indestillirtemWasser aufgelöst, und die nötigenfalls filtrirte, dannneutralisirte Flüssigkeit ein entsprechend beschaffenes Präparatliefert, das freilich wohlfeiler erhallen wiro, wenn man gleichreines kohlensaures Kali nimmt. — Im trockenen Zustandebesteht es aus
I Atom Essigsäure 51,94^.
l « Kali oder.^^m 1«0The.len.
Dasselbe Salz läßt sich außerdem im Wege der doppeltenZersetzung darstellen, und zwar gibt die I'nnrm. baäen». nächste»heude Vorschrift: Eine verdünnte Auflösung des Bleizuckers (S.307) werde mit einer in hinreichender Menge kochendem Wasser be-wirkten Pottasckensolution*) derart zersetzt, daß letztere imllebe»schule, michin bis zur deutlichen alkalische» Reaktion unter fleißi-gem Umrühren hinzugedracht wird, wo kohlensaures — und da diePottasche (I. Abtheilung des Commentars S. 148) andere Salzeenthält, auch diesem gemäß schwefelsaures— Vleioxnd, so wieHornblei «, gefällt, essigsaures Kali, aber bleihaltig, im vor»handenen Wasser aufgelöst bleibt, weßhalb weiter angegeben ist,in die vom gebildeten Niederschlage — dieser noch gehörig aus-gelaugt — abfilirirte", iu einer Flasche befindlichen, mit concen»trirter Essigsäure bis zur sauren Reaktion »ersetzten Flüssigkeit(aus Eisensulfurid und verdünnter Salzsäure entwickeltes) Sckwe-felwasserstoffgas einzuleiten, bis dieses durch den Geruch starkwahrnehmbar, woruach man das Gaslcitungsrohr herauszieht.
*) Man hat auch augegeben den Vleizueler durch schwefelsaures Kalizu zersetzen, jedoch erfolgt bei gewöhnlicher Temperatur der gegen-seitige Austausch der Vestandtheile nur bis zu einem bestimmtenPunkte, wo dann beide unverändert in der Flüssigkeit neben ein-ander enthalten sind; weßhalb diese Methode ein sehr unreinesProdukt liefert.