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2 (1844) Pharmaceutische Präpratenkunde als Erläuterung der in der österreichischen Pharmacopöe enthaltenen, so wie der sonst noch am meisten gebräuchlichen, besonders der neuesten zubereiteten Arzneimittel
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427
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beliebige Menge käufliche reine Kreide gepulvert, mit einer reich-lichen Menge deffllirtem Waffer eine Stunde lang gekocht, dar-aufdem Sedimentären überlaffen,die ober dem Bodensatze befind-liche Flüssigkeit abgegessen, jener mit einer neuen Menge reinemWasser angerührt, nach kurzem Stehen die milchichte Flüssigkeit«vermalen abgesondert, und der Rückstand auf gleiche Weise be-handelt wird, bis ein gröbliches Pulver zurückbleibt; das in derRuhe abgelagerte weiße Pulver wird da»» auf ein mit weißemPapier belegtes Scihetuch gesammelt, getrocknet, darauf durch-gesiebt aufbewahrt.

Auf gleiche Weift ist vorschriftmäßig der weiße Marmorzu beHandel», die Austeruschalen aber, um:

zu erhalten, nach dem Auskochen von den auf der oben» Seiteder Schale anhängenden Schmutztheilen durch Abbürsten befreit,darauf fein gepulvert uud auf einem Präparirsteine fein zerrieben ;durch welche Behandlung die, selben auha'ngenden salzigen (dieAusterschalen insbesondere von den schleimigen) Theilen befreit,die der Kreide beigemengten fremden Stoffe, i» Thon-, Kiesel-erde und Eisenoxyd bestehend, außerdem durch das Schlemme»abgesondert werde».

Die Krebssteiue werden in der Regel nur gepulvert, danngebeutelt, wo sie dann als I, a^ic!e8 «»nel'oruin ^»r»e>pni'Äti unmittelbare medicinlsche Anwendung finden.

Wenn es erforderlich sich rein en fohlen sa uren Ka l kzu verschaffen, so wird eine verdünnte Auflösung des reinen salz-sauren Kalkes mit einer gleichfalls verdünnten Solution des koh-lensauren Ammoniaks gefallt, d>,r entstandene Niederschlag »achabgesonderter - - salzsanres Ammoniak enthaltenden, daher durchAbdampfen auf Salmiak zu benützender Flüssigkeit, mit hei-ßem reinen Wasser vollkommen ausgesüßt und getrocknet.

Reiner kohlensaurer Kalk bildet ein weißes, feines, mageranzufühlendes Pulver, das geruch- und geschmacklos, in reinemWaffer unlöslich ist, von kohlensäurehältigem Waffer aber auf-genommen wird; in der Hitze Kohlensäure und das beigemengteWaffer verliert, wornach Aetzkalk (T.423) im Rückstande bleibt;mit verdünnter Salz- oder Salpetersäure zusammengebracht,

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