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2 (1844) Pharmaceutische Präpratenkunde als Erläuterung der in der österreichischen Pharmacopöe enthaltenen, so wie der sonst noch am meisten gebräuchlichen, besonders der neuesten zubereiteten Arzneimittel
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fällt worden, wornach dann kohlensaure Alkalien wenig odergar keine Trübung hervorbringen und in diesem Zustande auchdie Aetzfudlimatauflösung (S. 255) nicht mehr rothgelb färbtund daher unbrauchbar ist.

Wie bereits gesagt, wird dag Kalkwasser innerlich, so wiezum äußeren Gebrauche, zu Lotionen, Umschlägen, Einspritzun»gen, Klystieren, mit Oehlen verseht als Liniment, endlich auchals Reagens zur Ermittlung von Kohlensäure u. s. w. verwendet.

^grbonZ» oaloiz. 5. caloicuz, kohlensaurer Kalk.

Der kohlensaure Kalk ist ein in großer Menge und ver-schiedener Form vorkommendes Naturprodukt, das demnach, jenach dessen Beschaffenheit und Bildungsweise, mannigfach be-zeichnet wird; so unterscheiden die Mineralogen Kalkspath,Kreide, Mar», or, Ka lksi nter, Aragonit u. s. w., wäh-rend die durch den thierischen Lebensprozeß erzeugten Gebilde,als: Auster-, Muschel-, S chn ecke n sch alen, Krebs-steine, Perlmuschel, Korallen :c. bekannt sind, vonwelchen medicmisch und chemisch gegenwärtig hauptsächlich dieKreide, der Marmor, dann die Krebssteine und Austerschalen, sel-tener die Perlmutter, die rothen und weißen Korallen, dieSchwammsteine, das sogenannte Fischbein (von 8ep!» «lliei-naliz) und die Perlen selbst als Arzneimittel verwendet werden.

Von der Kreide uud dem Marmor wurde das als phar-maccutische Waare zu wissen Nöthige in der ersten Abtheilungdeö Commentarö (S. 54 und 81), so wie von den übrigen nocharzneilich wichtigen Gegenständen betreffenden Ortes unter denaus dem Thielreiche abstammenden Handelsartikeln erörtert,demnach hier das, was die weitere Behandlung derselben zumunmittelbaren Gebrauche betrifft, zu erläutern kommt, und zwarmuß sowohl dieKreioe,wie auch der Marmor nachstehender Weisebehandelt werden, um:

pravarirte Kreide, dann

zu bereiteten Marmor, zu erhalten, zu w.lchem Zwecke eine