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vorkommende Mineral ist, daher als pharmaceutische Waare inder 1. Abtheilung des Commentars S. 115 nach den nöthigenBeziehungen erörtert worden; officinell ist nur nachstehendesPräparat:
üar^ta nauriati'ea,
Nlurigz linr^tae, (!^Ic>retum dgr^i cum Z^u», 8»! muriaticum1,3!)ticum, 1'err» ^on6orozl> 8»!ii», salz saurer oder hy-drochlorsaurer Varit, krystallisirtes Barium-chlorid, Chlorbarium mit Kry st all w asser, salz-saure Schwererde,
Die österreichische Pharmacopöe gibt zu dessen Darstellungnachstehende Vorschrift:
Gepulverter natürlicher Schwerspat!) I Pfund,werde mit
Kohlenpuloer 1'/^ Unze genau vermengt, dann mit-telst genügender Menge Terpentinöl hieraus Kugeln for-mirt, die getrocknet, in einem Tiegel, die Zwischenräume mitKohlenpuloer ausgefüllt, zwei Stunden hindurch geglüht wer-den. DaS zurückbleibende Schwefelbarium zu Puloer zerrieben,löse man durch Kochen mit der hinlänglichen Menge dcstillirtemWasser in einem GlaS- oder Porzellangefäße übergössen, auf,welche Auflösung noch warm filtrirt, dann bis zur gänzlichenZerlegung mit verdünnter Salzsäure versetzt wird. Die von demabgesetzten Schwefel abgegossene und filtrirte Flüssigkeit werdein einem Glas« oder Porzellangefäße bis zur Trockenheit abge-dampft, das rückbleibende Salz in einem Tiegel ausgeglüht,dann neuerdings in dcstillirtem Wasser aufgelöst und durch wie»Verholtes Abdampfen und Erkalten zum Krystallisiren gebracht?die letzt erhaltenen Krnstalle, weil sie salzsauren Strontian ent-halten, beseitiget, das Präparat aber in Glasgefäßen aufbe-wahrt.
Zu bemerken ist: Der zur Darstellung des in Rede stehen-den Präparates zu verwendende Schwerspats) soll möglichst rein,nämlich frei von Kalkfpath, insbesondere ungefärbt, daher nichtmetallhaltig seyn> da diese Beimengungen dann in weitere Ver-bindung eingehen, weßhalb anzuempfehlen, denselben zuvor mitKönigswasser (S. 83) einige Zeit lang bis zum Sieden zu er-
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