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letztere concenlrirt und so weiter auf daS Präparat benutzt, wel«ches dann im Schatten getrocknet, vor Einfluß des Lichtes ge-schützt, aufbewahrt wird.
Kommt Quecksilberoryd mit Weinstein in Berührung, soverbindet sich crsteres nur sehr langsam mit dem zweiten Ver-hältlüß der Säure des letzteren, weßhalb das anhaltende Reibenerforderlich, da sonst beim nachfolgenden Auflösen bedeutend vonsolchem sich absondert, wie auch aus der heißen Flüssigkeit zuerstWeinstein an den Wänden der Gefäße sich abscheidet; aber auchnach dem sorgfältigsten Zusammenreiben erfolgt keine vollständigeAuflösung des Salzes, denn das Quecksilberoryd kann nur alssaures Salz sich leicht auflösen, weßhalb der ungelöst bleibendeAntheil sich als basisches Tartrat erweiset; die stark sauer reagi-rende Flüssigkeit dann abgedampft, liefert demnach ein Salz,das aus weinsaurem Kali und saurem Weinsäuren Quecksilberorndbesteht.
Dasselbe bildet ungefärbte glänzende Schuppen oder der-gleichen Tafeln, die geruchlos sind, einen salzig metallischenGeschmack besitzen, sich in Wasser auflösen, dem Lichte ausgesetztgelb werden und mit Ammoniak versetzt einen weißen Niederschlaggeben.
ES wird in Gaben von 2 — 6 Gran in der Auflösung:Iii^uor veA0t»-uiel'LUl'i2liz <lo ?l'055»viu, wieauch in Pulver-,Pillenform, Latwerg :c. medicinisch verwendet.
8. HlmiAanum.
Das Mangan, auch Manganesium genannt, ist einschwer reducirbares und daher nur äußerst schwierig im reinenregulinischcn Zustande darstellbares Metall, das als solches keinemedicinische Wichtigkeit hat, wie überhaupt fast nur eine einzigeVerbindung, und diese nur selten arzneilich angewendet wird;in chemischer Beziehung kommt das Ma ng a n h n veroryd,auch schwarzes Manganoryd, Braunstein (NanA«.num ll)^src>x/cll>tum «. Ox)>!uin man^ani ni^rum) in Bsctracht, dasalspharmaceutlscheWaare im I.Baude desCommen»tars S. 7? nach den nöthigen Beziehungen abgehandelt worden;da solches aber nicht stets von entsprechender Reinheit vorkommt,und in diesem fehlerhaften Zustande angewendet, einen nach»