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schlag mit einer verdünnten Solution des hydrojodsauren Kaliskurze Zeit hindurch in Berührung setzt. — Die Schönheit desgebildeten Niederschlages ist übrigens von der entsprechendenVerdünnung beider Salze, — die am zweckmäßigsten in dem20fachen Gewichte Wasser gelöst anzuwenden sind — die Quan-tität des Produktes aber von der Beschaffenheit des Quecksilber-nitratsalzes, d. h. ob solches mehr neutral oder basisch (S. 259)dann wasserhaltig u. s. w. abhängig, daher wenn auch solcheskein Oryd, und die. Solution wenig freie Säure enthält, sokann doch wegen stattfindender weiterer Reaktion ein gelberNiederschlag gefällt, oder später gebildet werden, wenn man näm»lich den Niederschlag längere Zeit mit der über demselben be»sindlichen Flüssigkeit stehen läßt, da das Iodür durch das Kalium-jodid selbst in Jodid und Quecksilber umgewandelt wird; enthältdie Mercursolution einen bedeutenden Ueberschuß freier Säure,so bemerkt man während der Präcipitation ein Freiwerden vonJod und salpetriger Säure; um daher das in Rede stehendePräparat im entsprechenden Zustande darzustellen, erscheint eszweckgemäß statt der salpecersauren eine Solution des essigsaurenQuecksilberorydulö (S. 276) anzuwenden, aber auch hier einenAntheil derselben unzersetzt zu lassen, die Flüssigkeit von demgebildeten Niederschlag, nachdem sich dieser abgelagert hat, also--bald abzusondern, und wie angegeben zu verfahren.Das Quecksilberjodür besteht aus1 Atom Quecksilber 61,58)
1 »Jod °der.^2/ ''""»Theilen.
Dasselbe bildet, wie bereits gesagt, ein schön dunkelgrünesgeiuch- und geschmackloses, in Wasser so wie im Weingeist unlös-liches Pulver, das aber unter Einfluß des Lichtes eine dunklereFärbung annimmt; einer mäßig höheren Temperatur ausgesetzt,wird es theilweise in Jodid umgewandelt, durch rasches Erhitzenaber sublimirt.
Fehlerhaft ist dasselbe, wenn dessen Farbe mehr gelb ist,an kaltes Wasser oder Weingeist salzige Theile abgibt, und nachdem Erhitzen feuerbeständige Stoffe hinterläßt.
Dasselbe wird in Pulver- oder Pillenform, als Salbe undin anderen Zusammensetzungen medicinisch angewendet; man seh/Praparatenkunde. zg