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ftilheit wegen fast allgemein, daher auch im Großen mit einigenAusnahmen befolgt, welcher zufolge man zuerst Quecksilbermit Vitriolöl unter Mitwirkung einer höhern Temperatur zusam-menbringt, wo zwei Atome der in letzteren einen Bestandlheilausmachenden Schwefelsäure zerseht werden,' indem sie 2 Ver-hältnisse Sauerstoff an ersteres abgeben, wodurch Quecksilber-oryd gebildet wird, das mit 2 andern Atomen Schwefelsäure sichzu Quecksilbero^ydsulfat verbindet, während schwefelige Säure,wie auch der zweite Bestandtheil des Vitriolöles, das Wassernämlich entweicht.
100 Theile Quecksilber nehmen (S.230) 7,8 Sauerstoffauf,um 107,8 Quecksilberoi'nd zu bilden, welches 39,6 Schwefelsäurebenölhiget, um 147,4 schwefelsaures Quecksilberoryd zu bilden;da weiters 2 Atome Schwefelsäure auch nöthig sind, um besag-tes Oryd zu bilden, so betragen diese gleichfalls 39,6, folglichmuffen 31,8 schwefelige Säure frei werden; die gesammte Schwe»felsäure beträgt 39,6 x 2 --- 79,2, welche 9? Vitriolöl ent-sprechen , woraus sich ergibt, daß zu 4 Unzen Quecksilber nur3,88 Unzen Vitriolöl nöthig wären, um solches in 5,9 Unzenschwefelsaures Quecksilberoryd zu verwandeln, was aber voraus-setzt, daß solches nur reineö Schwefelsäurehpdrat sey, und keineunzerseßte Schwefelsäure entweiche, da beides aber in der Wirk-lichkeit nicht der Fall, so wird auch eine größere Menge, alsstöchionietrisch angezeigt, Vitriolöl nöthig seyn, um obbesagtesSalz zu erhalten; allein 7 Unzen desselben auf 4 Unzen Queck-silber ist jedenfalls zu viel, und 6 Unzen Vitriolöl von 1,840 pCt.Gewicht, würden auch mehr als genügen, da sich dann immersaures schwefelsaures Quecksilberoryd bildet, das eineu AntheilWasser fest gebunden enthält, woher es kommt, daß beim Zu-sammenmischen desselben mit Kochsalz eine heftige Reaktion unterEntwicklung von salzsaurem Gas Statt findet, wie auch anfangsder Erhitzung des Gemisches noch immer letzteres, dann selbstWasferdämpfe entweichen, die, wenn sie sich im Halse des Kol-bens, besonders wenn solcher lang ist, condeusiren, und späterhinherabfallen, demselben gefährlich werden, und fohin auch, wiegesagt, die Operation stören können, wornach die möglichsteAustrockung des Salzes von Wesenheit ist.
Wird das schwefelsaure Quecksilberoryd mit dem zugese^
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