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Außer obiger gibt es noch zwei Vorschriften, nach welchen Quecksilber mit einer Flüssigkeit gekocht werden soll, und zwar:
». veeoctum mercurü «. mei'euriale,Quecksilberdekokt.
Gereinigtes Quecksilber 2 Unzen,deslillirtes Wu r mfa r r n krau lw a sser 1 Pfundwerde in einem bedeckten irdenen Gefäße unter öfterem Umrühren desMetalls längere Zeit (?) gekocht, und dem abgesonderten Wasser l UnzePfirsichblütbensyrup zugesetzt.
ß. Doooctuin nutlielinintleum N u « n n « l e i n i
». .^ u ^ >l 5 tin ! ,
Rosen st «in« wurmwidriges Dekolt.
Graswurzel '/2 Unze,
Pomeranze »schalen '/? Drachme,
Zimmt >/i Scrupel,
Wasser 8 Pfund, wird bis auf den vierte» Theil eilige»kocht, die abgesonderte Flüssigkeit neuerlich in einem steingutenen Gefäßemit 2 Unzen Quecksilber unter öfterem Umrühren desselben gekocht,und das Dekokt dann vom Metalle abgesondert.
Die vorzüglichsten Quecksilber-Präparate sind:«^) H)'cli'.ii'")'i'Uln ox^clul^tum ni^l'lim.
0x)6ulum l>) cli iü'ß)'»! Hierum, Nercui iuz ni^er NIu80»ti,Oxvclum li^6i-»i^vro»um, schwarzes Quecksilberoxydul.Quecksilberprotor yd, Moskats Quecksilber-Nie-derschlag.
Die österreichische Pharmakopoe gibt zur Darstellung diesesPräparates nachstehende Vorschrift:
Milder Queckfilbersublimat 2 Unzen,
reines Kali 6 Unzen,
destilliries Wasser I Pfund, werden in einemGlaömörser bis zur vollständigen Auflösung gerieben, darauf diesalzsaure Kalilauge abgegossen, das zurückgebliebene Orydul gutausgefüßi, bei gelinder Wärme getrocknet und aufbewahrt.
Zu bemerken ist: Um zwcckgemäß zu verfahren, wird dasreine Aehkali in eine der angewendeten Menge Ingredienzienangemessene Flasche gebracht, und mit zwei Drittel der bestimmtenMenge destilllrtem Waffer übergössen, wo dessen Auflösung unter