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2 (1844) Pharmaceutische Präpratenkunde als Erläuterung der in der österreichischen Pharmacopöe enthaltenen, so wie der sonst noch am meisten gebräuchlichen, besonders der neuesten zubereiteten Arzneimittel
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oder Vitriolöl bei gewöhnlicher Temperatur hierauf Wirkunghaben, verdünnte Salpetersäure dagegen keine vollständige Auf»lösung bewirkt, oder die Solution abgedampft und die rückstandigeSalzmasse stärker erhitzt, Oryde von fremden Metallen hinterläßt.Das Quecksilber wird zuweilen als solches in besonderenFällen mediciuisch augewendet, in welchen es natürlich von derreinsten Beschaffenheit seyn muß, soust wird auch dasselbe mirWasser gekocht und dieses dann als:

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^NUÄ mer< Ullllliz «implox » »6vei'mez,I1eo>'<:tum ll^clrllrßvri,^lzu» Kermetieg, einfaches Queck silberw asser als Wurm«mittel anempfohlen, zu welchem Zwecke:

reinstes Quecksilber 2 Unzen mitgemeinem Wa sse r I Pfund in einen» Glas- oderSteingutgefäße bei mäßigem Feuer unter beständigem Um»rühren des Quecksilbers mittelst einer hölzernen Spatel langsameine halbe Stunde lang gekocht, dann das übrig gebliebene Was»ser abgeseiht wird.

Ueber die Beschaffenheit des mit Quecksilber gekochten Was»sers sind die Ansichten getheilt, denn während Wiggers undArtus angeben, daß solches wirklich Quecksilber in dampfförmi»gem Zustande gleichsam suspeudirt enthalte, und sich dieses durchReagentien nachweisen lasse, behaupten Patou und Favrot,darinnen keine Spur von selbem gefunden zu haben; man sehe>lour. äednimis ln«<! 1838,po^. 306, dann PoggendorffsAnnale« 41. Bd., S. 440 und Journal für praktische Chemie15 Bd. S. 123. Mehrere Aerzte wollen von dem mit Quecksilbergekochten Wasser unwiderlegliche wurmtreibende Eigenschaft wahr»genommen haben; ob solche dem gekochten Wasser allein oder denwirklich während dem Kochen verflüchtigten und vom Wasser gleich-sam suspendirt enthaltenen Quecksilberpartikelchen zukomme, istsonach bisher nicht nachgewiesen; nicht ganz ohne Einfluß scheintübrigens auch die Art des Wassers zu senn, ob nämlich Fluß«oder Brunnenwasser genommen worden, welch letzteres bekannt-lich mehr oder weniger und besondere Salze enthält, die durchdas Kochen concentrirt, zum Theil auch verändert, und nun ingrößerer Quantität und theilweise veränderter Qualität vorhandensind.