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2 (1844) Pharmaceutische Präpratenkunde als Erläuterung der in der österreichischen Pharmacopöe enthaltenen, so wie der sonst noch am meisten gebräuchlichen, besonders der neuesten zubereiteten Arzneimittel
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zerrieben und in einem Gefäße von Steingut oder Porzellan beisehr gelinder Hitze geschmolzen, dann der erkalteten und gepul-verten Masse durch anhaltendes Reiben 1'/i Drachme Kam p fe rzugesetzt, und in einem gut vermachten Gefäße aufbewahrt.

Da durch die Schmelzung die Vereinigung der Ingredien-zien ohne chemische Einwirkung beabsichtiget wird, so ist diesenur bei gelinder Wärme vorzunehmen uud nicht weiter fortzu-setzen, um keine Entmischung derselben zu bewirken, wornachdie schmelzende Masse auf einen kalten Stein auszugießenu. f. w. ist.

Die meisten übrigen Pharmakopoen lassen Kupfervitriol,Salpeter und Alaun (von jedem 16 Theile) zusammenschmelzen,dann vor dem gänzlichen Erkalten (1 Theil) Kampfer zusetzen,welche Masse in Stücke zerbrochen aufbewahrt wird; diese Vor-schrift hat in so ferne einen Vorzug, weil man ein in Wassergänzlich lösliches Produkt erhalt, was uach unserer Vorschriftnicht der Fall, da der Grünspan ein basisches Salz ist.

Dasselbe hat eine grünliche Farbe, ist matt, gleichsamerdig anzusehen, besitzt einen Kampfergeruch und loset sich wiegesagt in Wasser mit Rücklassuug eines grünlichen Pulvers auf.

Die Anwendung desselben geschieht entweder in Pulverformoder als Auflösung äußerlich, meist als Augenwasser, wozunämlich zum:

lüoll^riuiu i-o«olven8 5. llolei^en».Wundstein 1 Drachme inRosenwasser 1 Pfund aufgelöst, und die So-lution filtrirt wird.

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^. IInAuenlum aßruAini«,UnZusnlum 2cß)pligcuin, Ox^mel ooru^iniz, l^inimentuml>0Sl3ti«cus»i'l; Nelitum <le cu^ro Zcetntum, ^oet38 cu^ri mu!-Iitu8, ägyptische Salbe, Grü nspan salbe, Mund-faul sa I b e, Grün spansauerho nig.

Die Vorschrift zur Darstellung dieses Mittels lautet:Grünspan 6 Unzen,

Essig 2 Pfund, werden unter fortwährendem Um-rühren mit einer hölzerneu Spatel durch eine halbe Stunde hin-