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c) lÜIllmium ox^cigtutn zulfuricuni.
Luis»« ea^mü, schwefelsaures Cadmiumoryd.
Cadmium wird in mit dem dreifachen Gewichte destillirtemWaffer verdünnter Schwefelsäure mit Hilfe gelinder Wärme auf-gelöst, bis die Säure gesättiget ist, welche Solution dann sil-trirt, und in einer Porzellanschall' bis zumKrnstallisationspunkteabgedampft wird; die so und durch weiteres Verdunsten der Mut-terlauge erhaltenen Krystalle werden getrocknet und aufbewahrt.
Hierbei wird das Cadmium auf Kosten des Waffers, dem-nach unter Hydrogengasentwicklung orndirt, und dann von derSchwefelsäure aufgenommen, welches gebildete schwefelsaureCadmiunwrnd dann mit 4 Atomen Waffer krystallisirt, demnachsolches aus 45,60 Cadmiumoryd,28,65 Schwefelsäure,25,75 Wasserbesteht, ungefärbte, durchsichtige, vierseitige, rechtwinkelige Pris-men bildet, die geruchlos sind, metallisch ekelhaft schmecken, sichin Waffer leicht, nicht aber in Weingeist auslösen lassen, undin der Hitze eine Zersetzung erleiden.
Das Kupfer (^eg) ist ein Metall, das als pharmaceutischeWaare in cer ersten Abtheilung dieses Commentars S 55 u. s.w.beschrieben worden; da das käufliche Kupfer jedoch nie ganz reinist, sondern meist Elsen, zuweilen auch Blei, Silber und Zinkenthalt, so muß es zu chemisch pharmaceutischen Zwecken gerei-niget werden, was geschieht, wenn man dasselbe im zerkleiner-ten Zustande in, aus 1 Theil Salpetersäure und 3 Theilen Salz-säure destehendem Königswasser mit Hilfe gelinder Wärme auf-löset, die Solution in einer Porzellanschale bis zum Krnstalli-fatlonspunkte abdampft, dann solche an einen kühlen Ort bringtund dem Erkalten überläßt, die erhaltene Salzmaffe wird mitgleichen Teilen Waffer verdünnt und filtrirt, wo etwa vorhande-nes Silber oder Blei in Chlorid (S. 85) verwandelt, wie auch einAntheil Eisen als Oryd auf dem Filtrum bleibt; diese Solutionwird mit ecwa 30 Theilen Waffer verdünnt, mit etwas Salz-saure verseht, dann ein blankes Eisen eingestellt und solches solange stehen gelassen, bis kein Kupfer mehr abgeschieden wird,