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liche schwefelsaure Zintauflösung Schwefelwasserstoffgas, wodurchCadminmsulfurid gefällt wird, das gehörig ausgesüßt, in Salz»säure aufgelöst, mit überschüssig kohlensaurem Ammoniak gefällt,und das erhaltene kohlensaure Cadmiumo^pd dann durch Erhitzenmit Kohlenpulver aus einer irdenen Retorte reducirt, wobei Cad-mium überdestillirt wird.
Das Cadmium hat eine zinnweiße Farbe, starken Metall-glanz, ist dehn- und streckbar, weich, demnach wie Zinn unterschwachem Knirschen biegsam, von 8,690 specifiischem Gewicht,luftl'lständig, in Wasser unvcranterlich, leicht flüssig und auchflüchtig; in Berührung derLuft erhitzt, geht eö in ein bräunlichesPulver, Cadmiumoryd über, wie es sich auch in den gewöhn-liehen Säuren leicht und vollständig auflöset, worin Schwefel-wasserstoff einen hellgelben Niederschlag bewirkt.
Die mediciuisch gebrauchten Cadmiuni.Verbindungen sind:
c/^) (^Icrminm ox)^gl.uui.
Ox^clum «2611,!!, Ca dm ium 0 r I) d. Selbes wird erhalten,
wenn man Cadmium in einem Tiegel (wie beim Zinkoryd näher
angegeben zu finden) unter Luftzutritt erhitzt, wo es auf Kosten
des Sauerstoffes derLuft orndirt— verbrennt— und als O> yd sich
absetzt, das dann gesammelt und aufbewahrt wird; es besteht aus
i Atom Cadmium — 87,45) .
I » Sauerstoff-- 12,55/"'Checken.
Es bildet ein bräunlichgelbes, geruch-und geschmackloses,in Wasser nicht, in Säure aber leicht lösliches Pulver.
l^«i-donl>5 c:2clmii, kohlensaures Cadmiumoryd.Cadmium wird in verdünnter Salpetersäure aufgelöst, dieSolution mit dcsiillirtem Wasser diluirt, dann so lange aufge-löstes kohlensaures Natron zugesetzt, als noch ein Niederschlagerfolgt, den man gut aussüßt, trocknet und aufbewahrt, aus
I Atom Cadmiumoryd — 74,24) .
«, l,, l» ^ „, .5 > ,n 100 Thellen
1 « Kohlensaure — 25,76^ ^
bestehend.
Dasselbe bildet ein weißes, zartes, geruch- und geschmack-loses, iu Wasser nicht, in Säure» aber leicht unter Aufbrausenlösliches Pulver.