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und in eine blanke eiserne Pfanne gegossen wird, worin mansie möglichst schnell zum Kochen bringt, während diesem in klei-nen Portionen reine Schwefelblumen so lange unter häufigemUmrühren, mit einer eisernen Spatel eintragt, bis nichts mehrvom selben aufgenommen wird, wornach man die etwas abge»kühlte Lauge in eine zuvor erwärmte Flasche stillt, die gleichfallsmit selber um den Einfluß der atmosphärischen Luft, die leicht säu-ernd ans die Bestandtheile der Solution einwirkt, zu verhindern,möglichst voll gestillt, ansonst der Abgang mit destillirtem Wafferergänzt werden muß, welche gut verstopft mehrere Tage langruhig stehen gelassen wird, während welcher Zeit sie sich klärt,und meist einen dunklen Bodensatz bildet, von dem die rothgelbeLauge behutsam abgegossen, — der trübe Antheil allein filtrirt —und nachdem sie mit der angegebenen Menge destillieren Wassersverdünnt worden, in ein geräumiges Glas oder steiugutenes Ge-fäß gebracht wird, worin man die Fällung mit reiner verdünn-ter Schwefelsäure*) unter häusigem Umrühren mit einem Glas-oder Holzstabe, zuletzt solche nur in kleinen Portionen hinzu geseht,und zwar an einem freien Orte vornimmt, damit man von dementwickelten Hndrothiongas nicht belästiget, wie auch damit die inder Nähe befindlichen Metallgefäße nicht verunreiniget werden,oder andere Gegenstände einen unangenehmen Geruch und ver-änderte Beschaffenheit annehmen, endlich nicht in der Nähe einesbrennenden Lichtes, weil das besagte Gas entzündlich, und mitatmosphärischer Luft gemengt, bei der Entzündung eine Erplosionverursachen kann.
Nach beendeter Fällung läßt man den Niederschlag gehörigablagern, gießt die ober demselben befindliche Flüssigkeit möglichstab, rührt solchen mit einer bedeutenden Quantität warmendestillirten Wassers an, läßt abermalen absetzen, sammeltdann das Pulver auf ein, mit weißem Fließpapier belegtes, aufein Tenakel ausgespanntes Seihetuch, läßt die Flüssigkeit abtro-pfen und beginnt dann das vollkommene Aussüßen mit dem ob-angegebenen Mittel, bis solches ganz geschmacklos abläuft und
voll angefüllte Glasflasche gebracht werden, damit es vor demEinflüsse der atmosphärischen Luft geschützt bleibt.*) Wozu man aber nicht den Rückstand de« Schwefeläther« oderHoffmaun'schen Geist nehmen darf.