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Außer den gereinigten Schwefelblumen ist noch,officinell:
I^ao.«. N»ß'«terilim «ulkuris, Schwefeln leder schlag,Schwefelmilch, präcipitirter Schwefel.
Die österreichische Pharmacopöe gibt zur Darstellung ob»bezeichneten Präparates nachstehende Vorschrift:
Man bereite sich aus 5Pfuud kohlensaurem Kali, dann2'/, Pfund leben digem Kalk uud der hinlänglichen MengeBrunnenwasser eineAetzkalilauge, in welcher man, nachdemsie filtrirt worden, reinen Schwefel, soviel die Lauge aufnimmt,auflöset; der nach dem Erkalten filtrirten, mit der dreifachen Mengedestillirten Wassers verdünnten Auflösung wird so lange verdünnteSchwefelsäure zugesetzt, als noch ein Niederschlag erfolgt, der,nachdem die obenanstehende Flüssigkeit abgegossen worden, gut«usgesüßt, getrocknet und aufbewahrt wird.
Um Mit Vortheil ein entsprechend beschaffenes Präparatdarzustellen, verfährt man folgendermaßen: der hierzu bestimmteAehkalk wird mit der nöthige» Menge Wasser der Art gelöscht,daß hieraus ein zarter Brei entsteht, den man in eine Glasflaschebringt, und zu demselben das in 18 Gewichtstheilen Wasser gelöste,und durch ruhiges Sedimentiren vom etwa gebildeten Bodensatzeklar abgegossene — nöthigenfalls auch die Solution filtrirt —möglichst kieselsäurefreie kohlensaure Kali gießt, alles längere Zeithindurch tüchtig umschüttelt, und wenn die Flasche nicht voll an-gefüllt sepn sollte, den noch leeren Raum durch reines Wasserergänzt, wornach man solche gut verstopft, den Inhalt unteröfterem Umschütteln etwa 24 Stunden oder so lange stehen läßt,bis eine Probe der klaren Flüssigkeit, mit Kalkwasser versetzt, nichtmehr getrübt wird; nach diesem Zeitpunkte läßt man das Kalk-sediment gehörig ablagern *), von dem nun die klare Lauge ab-
*) Da der Bodensatz noch bedeutend lalihaltig ist, so kann man aufselben etwa die halbe der vorigen Quantität reines Wasser auf-gießen, und nach erfolgtem Umschütteln, wie oben angegeben,verfahren, wie auch zuletzt das Kallsediment auf, auf ein Tenakelausgespanntes Seihetuch, oder leinenen Spihbeutel zum Ab«tropfen bringen, wo eine schwächere Lauge erhalten wird, diezu demselben Zwecke oder zu einer andern Operation verwendbarist; in jenem Falle muß aber das erste« Fluidum in eine damit