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einer lochenden Auflösung des Kaliumiodids Stärke zugesetzt, dieSolution durch Leinwand geseiht und in die klare FlüssigkeitChlorgas geleilet oder liquides Chlor zugerührt werden, wodurchsich Jod ausscheidet, das in Verbindung mit Stärkmehl gefallt,von welchem die Flüssigkeit absiltrirt, jenes aber ausgesüßt undgetrocknet wird. Abgesehen dauon, daß die Menge des zur Zerse-tzung obbezeichueten Salzes erforderliche Menge Chlor schwer genauzu treffen ist, um eine weitere Reaction desselben zu verhindern,ist auch das Auslaugen des Präparates mit großen Schwierig-keiten verbunden, daher diese Methode auszuführen, nicht empfeh-lungswürdig.
Nach Buch an an sollen (auf österreichisches Gewicht re-ducirt) 20 Gran Jod in einem Glas- oder Porzellanmörser mitetwas Wasser fein abgerieben, dann nach und nach 1 Unze ganzfeine gepulverte Weizenstärke zugesetzt, und das erhaltene dunkel-blaue Pulver bei ganz gelinder Warme getrocknet und in ein^'Mwohl zu verschließenden Gefäße aufbewahrt werden.
Die Vorschrift Soubeiran's weicht darin ab, daß mandie obangegebene Menge Jod in etwa '/, Unze höchst rectificirtenWeingeist auflösen, die Stärke in einem Glasmörser mit gleichenTheilen Wasser anrühren, so daß ein ganz gleichförmiges Ge-menge enlsteht, welchem man unter beständigem Umrühre» nachund nach die Iodtinctur zusetzen, auf welche Weise eine innigereBerührung und schnellere Vereinigung der Ingredienzien bc>zweckt werden solle, um ein mehr gleichartiges Präparat zu er-halten, von dem man das nicht aufgenommene Jod dadurchtrennt, daß man das Ganze auf ein Filtrum bringt, die Flüssig-keit abtropfen, dann das Filtrum aufFließpapier ausgebreitet uudbedeckt trocknen laßt.
Nachdem sowohl während dem Zusammenreiben der Zntha-ten, das nach der Buchanan schen Methode eine viel längere Zeitals nach der letzt angegebenen Methode erfordert wird, wie auchwahrend dem Trocknen, und bei der allenfälligen Aufbewahrungdes in Rede stehenden Präparates in, nicht mit eingeriebenenGlasstöpseln luftdicht schließenden Gefäßen immer ein bedeutenderAntheil Jod verdampft, solches demnach nicht als eine chemischeVerbindung, sondern vielmehr, wie auch auS dem Verhalten, wieweiterhin angegeben, zu entnehmen, nur als eine lose Ver«