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Hydrojodsauregehalt darstellen, um eine schnellere Berechnungbei Verabreichung dieses Mittels möglich zu machen, so müßtedas Gewicht der ganzen Flüssigkeit 1009 betragen, — Meisten-theils trübt sich die Flüssigkeit nach einiger Zeit durch eine nach-träglich abgeschiedene Quantität Schwefel, von welchem sie durchneuerliches Filtriren getrennt werden muß.
Andere Methoden, z. B. mittelst Phosphorjodid und hinzu-gebrachtem Wasser, darauf folgendes Erhitzen, wo Jodwasserstoff«gas entweicht, Phosphorsaiire aber im Rückstände bleibt u. s. w.sind minder leicht auszuführen, kostspieliger, wie auch pharmaceu-tisch nicht praktisch.
Die flüssige Hndrojodsäure bildet eine farbenlose, klare,geruchlose Flüssigkeit: doch ist es ungemein schwer, sie von dieserBeschaffenheit zu erbalten, denn schon während dem Filtrirenwird sie durch Einfluß der Atmosphäre partiell entmischt und einTheil Jod frei, wodurch solche anfangs gelblich, dann, wennsie deren Einwirkung länger ausgesetzt bleibt, immer mehr dunkelgefärbt wird, welcher sie, wie augegeben, demnach zu entziehenund nur in geringen Quantitäten anzufertigen ist; diesem zuFolge hat auch die gelbliche Flüssigkeit einen schwachen Iodgeruch,sonst einen angenehm säuerlichen Geschmack/ läßt sich mit Wein-geist mischen und erhißt verflüchtigen.
Gehörig rein, darf dieses Präparat nicht stark gefärbt senn,keinen starken Iodgeruch besitzen, mit Kali neutralisirt, keinenbedeutenden Niederschlag geben, und erhitzt einen nur ganz ge-ringen Rückstand hinterlassen. Dessen Anwendung geschieht,einem Sprupe u. dgl. Vehikeln zugesetzt, innerlich.
.loöetum 2m^II, Iodstärke, Iodstärkmehl.
Der Methoden, dieses in neuerer Zeit in Anwendung ge-brachte Präparates darzustellen, gibt es mehrere, die solchesjedoch von sehr verschiedener Beschaffenheit liefern; so soll mannach Winkler eine schale mit Jod und eine zweite weitere,Stärkmehl ausgebreitet enthaltend, unter eine Glasglocke bringenund längere Zeit >— 8 bis 14 Tage — stehen lassen, währendwelcher das verdampfte Jod von der Stärke aufgenommen wird,das pr. Unze 36 Gran betragen soll. — Nach Böttger soll