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2 (1844) Pharmaceutische Präpratenkunde als Erläuterung der in der österreichischen Pharmacopöe enthaltenen, so wie der sonst noch am meisten gebräuchlichen, besonders der neuesten zubereiteten Arzneimittel
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parat fallen kann, das man von Zeit zu Zeit mit einem Hölzchenil. dgl. umrührt, damit alle Theile desselben mit der Salzsäureiu Berührung kommen.

Um zu Inhalationen den Chlorkalk zweckmäßig zu benützen,wickelt man ihn in ein leinenes Tuch, das man von Zeit zuZeit mit Essig befeuchtet; das Weitere über die medicinische An-wendung des Chlorgases zu Inspirationen, ganzen oder partiellenChlorgasbädern kann als nicht hichcr, sondern in die Arzneimit-tellehre oder specielle Therapie gehörig, nicht weiter umständlicherörtert, demnach auf die dießfalligen medicmischen Lehrbücher,namentlich auf das S.2 angeführte Werk S. 18? u. s. w. ver-wiesen werden; eben so muß das rein Chemische derabuihandeln-den Stoffe, da diese Präparatenfunde kein Untcrrichtsbuch überpharmaceutisch - medicinische Chemie ist, ans Ehrman n's Lehr»buch der Pharmacie 3. Band entnommen werden, wornach hiernur jene Kennzeichen zur Sprache kommen, durch welche sichdie Stoffe als eigenthümlich charakterisiren und sich auf die Er-mittlung der entsprechenden oder tadelhaften Beschaffenheit bezie-hen. Diesem zu Folge kommt vom Chlorgas noch anzuführen,daß selbes grünlichgelb ist, einen eigenthümlich starken, unange-nehmen, zum Husten reizenden Geruch besitzt, im feuchten Zu-stande, d. h. von dem anhängenden Wasser nicht befreit, diePstanzenpiqmente zerstört und sie ausbleicht, wie auch die bereitsangeführte Eigenjchaft die Masinen zu zerstören besitzt, sonstvon Wasser absorbirt wird, und auf mehrere Stoffe heftig ein-wirkt, daher deren chemische Beschaffenheit verändert.

^ In liquidem, wasserhaltigem Zustande, unter derBezeichnung:

(^loruin liquidum.

(!nlorin3 linniclg, ^cju» elilnrgtg, Hc^u» olilori, <^I»Io»rum »c^ua uolutum, I^i^uor cliloii; ^Liclum inuiiglioum.ox)^eni>tum li^uillum; wässeriges Chlor, flüssigeChlorine, Chlorwasser, C hlorfl ü ssig keit, li-quide orndirtc Salzsäuxe.

Die österreichische Pharmacouöe gibt zu deren Darstellungnachstehende Vorschrift: