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Thomae Fulleri Pharmacopoeia extemporanea oder die sichere, vollständige und auserlesene Apotheke : worinnen mehr als tausend Hülfsmittel zu finden, die bey allen dem Menschen zustossenden Krankheiten, sicher und mit Nutzen gebraucht werden können ; zum allgemeinen Besten derer, so auf dem Land und entfernten Orten wohnen
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und auserlesene Apotheke. 31 y

nach koch ein Drittbeil ein , seich es durch undtheil es in vier Theil, den einen Theil laß früheund den andern Abends trinken, und schwitze,wohl zugedeckt, alsdenn wird ein gelblichterSchweiß gehen, und man muß diesen Trank solang trinken, biß man keinen dergleichen mehrsieht. Andere brauchen statt dessen, dcn Thcriae.

Wo der Mercurius sißt, ob er schon nicht ei-gentlich in das Geblüt dringt, so erweckt er dochäusserlich eine Entzündung, und fieckigte scharfeund gefährliche Geschwulst.

In diesem Zufall wird der Theil mit warmerMtlch gebähet und das Aderlassen niemals un-terlassen , dabey ein Umschlag von Süßbolz undHascnpappeln und hernach folgender gebraucht:Nun Ralkwafser, acht und zwanzig loth.Brandrenwein, Vier loth.Rhasis weisse Rüchlein, ein loth.

' Mische es.

Bey Wepfern findet man dieses von demSchierlingkraut «p. 20. p. 250. Es ist merk-würdig, was Kungel vorgiebt, es sey nemlicheinem jungen Kinde, die Läuse zu vertreiben»folgende Salbe angcrathcn worden:Nick versüßtes Sublimat, zwey quintl.

Ancimomaiiscb Brechpulver, ein Scrup.Pomadcu, zwcy loth. Mische es.

Der unerfahrene Apotheker bat aber an stattdes versüßten Sublimats den Sublimat felbstenvermischt, wodurch das Haupt mit einer Ent-zündung sehr geschwollen, und das Kind wärefast gestorben, wo nicht der Medicus gemerkt,daß gegenwärtige Lauge das beste Hülssmittelwäre, und nachdem er es mit Tüchern applicirt,