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I.Theil. Lehre
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kocht und alsdenn auegegossen, so daß sie die Gestaltdünner Kuchen machen: diese werden entweder fernerausgetrocknet, bis sie vollkommen neuge sind, oder,weil sie noch weich, in Stücken zerschnitten, welchehernach wie Springfedern, Hufeisen und in andereGestalten gebogen oder gerollet werden. Dieser ieimwird mehr zu mechanischen Absichten, als in der Arz-neywissensch^ft gebraucht'. Man kann selbige in einerdünnen scharfen Beschaffenheit der Safte auf ebendie Art, wie die Gummi und schleimigten Sachenvon Gewächsen geben; so daß man a^fdie unterschie»dene Geneigtheit zur Fäulniß sieht. Siehe ^»Z. 191.
IK1?KKK1'0K!^; (E.) I'npermnri» m»i»i-. Q «.Meisterwurz; die Wurzel. Diese ist aus den Alpenund Pyreneischen Gebürgen und einigen Theilen vonDeutschland zu Hause, woher wir mit den Wurzeln,versehen werden, welche ihres gewürzhaftcn Geruchsnach bester sind, als die, welche in unsern Garten ge»zogen werden. Der Geruch von dieser Wurzel ist sehrangenehm; ihr Geschmack bitterich, erwärmend undbeißend, welcher in dem Munde eine lange Zeit, nach,dem sie ist gekauet worden, fort zu brennen fahrt.Obgleich dieses einfache Arzneymittel ohne Zweifelein schönes gewürzhaftes Mittel ist, so wird doch sel.biges in gegenwartiger Praxis nicht geachtet. Ihr Ge-ruch ist dem von der ^«ßelic» ähnlich, doch starker..
!?l5c^0^Uä; (i.E.) Eine Wurzel, welcheaus dem Spanischen Wesiindien gebracht wird. Siewird in zwey Arten, in die Peruvianische und Brasi-lianische eingetheilet: das Auge aber unterscheidetihrer drene, aschfarbigte oder graue, braune lind weiße.Die aschfarbigte oder Peruvianische Ipecaccanha derApotheken ist eine kleine runzlichte Wurzel, welche in
eine