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444 Ausübung der Apothekerkunst. Viertes Buch.

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.izrl ev uilo thut

es in eil!!'!! Uorscl, und arbeitet es durch, bis es kalt undju einem Master geworden ist.

üm^aNl'UM Npoäelclocli.Gpodeldsch-over Stickpflftster.

Man nimt Gummi Bdellium, Ammoniak, Galüan,Sa«gapen und Ponax, von jodeln zwo Unzen; schmelzt es unter,einander, und thut ein halbes Pfund Strasburger Terpentin,vier Unzen Lorberol, zwo Unzen Vernsieinol darzu, und rühretes über einem gelinden Feuer untereinander. Ferner nimt manSilberglatte, ein Pfund! Galmei, anderthalb Pfund; Oli«venol, zwei Pfunde; Leinsamcnol, einPfund; kocht esgleich-falls über einem gelinden Feuer unter beständigem Umrührenmit einem Spatel: und wenn alles untereinander gemischt ist,thut man gelbes Wachs und Geigenharz, von jedem ein Pfund,darzu; und nachdem man dieses geschmolzen und mit dem vo-rigen gemischt hat, kocht man es wieder zur Konsistenz einesMasters.

Tmplalirum Vpiatum.Schmerzstillendes Pflaster.

Man nimt von dem großem Caftpflaster, vier Unzen;Quecksilber, zwo Unzen; Opium, eine Unze; mischt es kunst»gemas.

Dieses wird am besten durch eine frische Zusammensetzungdes Saftpflasters gemacht, und hernach durch Einverleibungdes Quecksilbers mit der gehörigen Menge Terpentin; unddas Opium wird am besten getrocknet, und zu einem feine«Pulver gemacht, welches ziemlich mühsam ist, und Zeit erfor-dert; denn es ist fast unmöglich es einzuverleiben, wenn esnoch Feuchtigkeiten bei sich hat, wie das heim Extrakt undbeim Durchstlhen desselben zu seyn pflegt. Es soll dieses inarchritischen Schmerzen, und allen solchen, die von scharfenSaften herrühren, welche die Fasern reizen, es sey nun ausvenerischen oder gemeinen scorbutischen Ursachen, Erleichte-rung verschaffen.

Pflaster Widers Podagr«.

Man nimt Opium und Venetianische Seife, von jedemzwo Unzen; äiackalcici«, acht Unzen: bringt alles kunstge.l»äs in ein Pflaster.