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2 (1785)
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g68 Ausübung der Apochekerkunst. Viertes Buch.

teit, in welcher die Vipern gekocht worden waren, zusammenin eine?,'asse, Ne funstgema-'i i^Trock.sien zu bitve^« lsi.

Diese Troch.stcn »rcrden aus der gründe schon fti-ciq zuuns gebracht; all.-in dasVlvcrnft.'is.'', a^sich selbst gnrocknetist diesen M<g rorni;«hen: daher das Londoner ziollegiumdie Trochisfen gäu^ich weggelassen, und ihre Stelle in c emTbcriake lült einer gehörigen Menge getrockneten Fleisches vondiesem Thiere ersetzet hat. Die au3 der Fremde gekommenenTr.'chiskcn sind sicher ganz unbedeutend, wenn siejanvchacht sind, woran jedoch manche start zweifeln wollen.

l^. 'I sdüllae t?2lcil«!ßlc2e.Her, . und tNagenmorstllcn.

Man nimt praparirte Kreide, vier'Unzen/ praparirteKrebsscheeren, zwo Unzen,- Armenische, oder FranzösischeBolarerdc, eine halbe Unze; Muskatnüsse, «inen Ccrupel;doppelt feinen Zucker, drei Unzcu: diese Ingredienzien machtman zu Pulver, und alsdann nut Wasser zu Trochisken.

l>. 63cc!>2i»m Ivusiceum.Rosellzucker.

Man nimt rothe Roseuknospen, die man von ihren Kel-chen gereinigt, und jaling getrocknet hat, eine Unze,- doppeltfeinen Zucker, ei» Pfund. Macht jedes für sich besonders zuPulver, mischet es alsdann untereinander und befeuchtet esmit Wasser, damit Trochisken daraus genmcht werden kön-nen, die bei einer gelinden Hitze getrocknet werden müssen.

Laceliaium liolarum llubium.Rother Roscnznckcr.

Man nimt weißen Zucker, ein Pfund; Rosenkonserve,vier Unzen; braucht man noch eine Flüssigkeitdarzu, so bedie-net man sich des Syrups von getrockneten Rosen.

Diese Zubereitungen stehen hauptsachlich ihrer Annehm-lichkeit wegen, sowohl fürs Auge, als für den Gaumen, ineinigem Werthe. Manche schätzen sie auch, medicinisch betrach-tet, als leicht anhaltende Mittel; und betrachten sic mitRechtals eine fürtrcfiiche Zuthat zur Milch, in vhthisischen und hek-tischen Fallen.

1'rol.Insci cls Venxoino.

Ben;oetrc>cl'!l,r'c>i.

Man nimt Zuckerkant, ein Pfund; laßt ih?l in Rosen-wasscr zergehen j nimt ihll alsdann vom Feuer «nd löset in