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2 (1785)
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252 Ausübung der Apothekerkunst. Viertes Buch.

und um ein beträchtliches weniger unangchm, als der roheSaft Diese Abänderung ist nicht etwa, wie man glaubenmochte, der Absonderung des Harzigren Theiles zuzuschreiben.Denn das bloße reine Harz von der Aloe ist allezeit wenigerunangenehm und weniger purgirend, als das Gummi selbst.

Das Guaialharz kann füglicher von Guaiakgunmn', alsvom Hohe, verfertiget werden.

Zas Gumakgummi, wie es genannt wird, ist überausunrein, und enthalt, ausser seinem Harze, eine große Mengeschleimigtcr, und erdigter Materie. Diese Art es zu reinigenist daher überaus nothwendig ist.

Dritter Abschmt.

Von Syrupen, Honigarten und Saften.<?^!e Galenische Arzneimittelzubereitungslunsi versiehet nns<^»^ zunächst mit ,n Zucker oder bonig aufbewahrten Arz-neimitteln, unter den Aufschriften don Cyrupen, Honigar-tcn, Sauerhonigen, Saften, Eingemachten oder mit.Zuckerüberzogen, Latwergen und Konserven. Alle diese Arzneigestal«ten sind übrigens wenig von einander unterschieden, ausser inder Bearbeitung und Behandlungsart; nach welcher die Ma-terialien untereinander mit Zucker oder Honig vereinigt wer«den; und scheinen alle erfunden wordenen seyn, um theilsgewisse Dinge, so viel als möglich, in ihrer natürlichen Be-schaffenheit zu erhalten, theils abcrauch selbige beim Einnch«wen wohlschmeckender zu machen.

Um davon urtheilen zu tonnen, worauf man sich eigent-lich bei diesen Dinaen in irgend einer Absicht, die in der aus.übenden Arzneitunsi gelegentlich vorfallen kann, zu verlassenhat, muß man untersuchen, welche Theile aus der U^lcriaMcoica. oder dem Arzneimittelvorrathe, zu dieser Mischungtauglich sind. Aus dieser Absicht müssen wir erwägen, waseigentlich der Zucker oder bonig hierbei thue.

In diesem Gesichtspunkts tonnen wir die so verordnetenMaterialien entweder nach ihrer ganzen Substanz, mit wel-cher der Zucker unmittelbar vermischt worden, betrachten,wie in den Konserven; Hder aber nach ihren Saften und Ab-kochungen, die nachher^nit Zucker oder Honig zu einen Sn-rup eingekocht worden sind, "und in solcher Rücksicht müssenwir ein großes Augenmerk auf jene besondere Eigenschaft dereinfachen Mittel haben, in welcher eigentlich ihre Arzneitraftebestehen, in so ferne sie nämlich auf diese Art aufbehalten wer-den zu können fähig sind, ober niehrsind; und aufihreMen-ge od.r Würksamkeit, oder Starke der Würkung; um darausabzunehmen, ob man auf diese Art genug davon in einer b«.