Ausübung der Apothclerkunst. Viertes Buch. 255
U. HxtraÄum llammulae loui«.
N)alorebenext> gct.
I.. !^. ?.xrr«tlum «äicum rleiledori niZii.
Schwarzer NlcLwurzwurzclcxtrat't.
Dicsts Extrakt purgiret mit weit weniger Heftigkeit, alsdie rohe Wurzel, und ist vielleicht eine von den besten Zube-reitungen der Nieswurz, wen» sie blos als ein Pm'giermirt?!würlen soll. Die Gabe ist von acht oder zehcn Granen biszu emem Scruvcl, oder drüber. ^
^. Hx:>:l5>um l-Ixolc^aml.
Bilstnd'rautertrab't.
I<. üxlraälim loüurum Rutae.
Raucenblätccrcxlrakt.
1^. Nxtl»iium lnliovnm 8»!nn«e.
Sevcn? oder Sadeblätterextrai?t
Die Kräfte dieser Pflanzen befinden sich hauptsächlich inihren fluchtigen Tbeilen. Dcnmngeachtet enthalten die Cx»traktc einen größer« Antheil davon, als man erwarten sollte;wenn sie anders mit gehöriger und zuträglicher Gcschicklich,teil, den allgemeinen Vorschriften zu Folge, bereiter wm>den sind.
L. TxrraNum folioium Xnamonii.Stcchapfclblättercxtrakt.
1^,. D. Lxlrll^um lilvc^rr^^Äo.Süßhol;cxtra!:t.
Man laßt frische Süscholzwurzeln gelinde in Wasser ko-chen, drückt das abgekochte durch, und, nachdem sich dieUnrcinigkeiten zu Boden gesetzt haben, dampfet man es solange ab, bis nichts mehr an den Fingern hangen bleibt; wo-bei man gegen das Ende der Arbeit Corge tragt, daß esnicht anbrenne.
Cs ist rathsam, daß man die Wurzel, ehe sie gekochtwird, vorher querdurch in kleine Stückchen schneide, damitsie desto leichter durch gelindes Kochen ihre Kraft von sich ge«bc- Hälr man mit dem Kochen lange an; so wird der reich«lich süße Geschmack, weswegen diese Zubereitung eben zu schä»Yen ist, stark dadurch vermindert.