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242 Ausübung der Apothekerkunst. Viertes Buch.

I>. I). vecoctulu commuue pro c^Meie.Da« gewähnllcke Dcr'ockt ;u Rl>lii«en.

Maunimt getrocknete Pappelblatter, eine Unze; getrock-nete Kamillcnblumen, süssen Fenchelsamcn, von jedem einehalbe Unze; eine Pime Wasser. Kochet es zusammen, undseihet das abgekochte durch zum Gebrauche.

Ndind.

Man nimt Kamillenblumen, eine Unze; Kümmelsamen,eine halbe Unze; Wasser, vier Pinten. Kochet.es zusammeneine Viertheilsiunde lang, und seihet es alsdann durch.

Die Ucberschrlft dieser Dekockte drückt, hinlänglich ihrenGebrauch aus, nämlich als die Basis, oder Hauptmischungzu Klystieren.

I>. I). ?utu8 (^ummuniz.Die gemeine Bähung.

Man nimt getrocknete Cberreisblätter, CccwcrmutPspitzen, getrocknete Kamillenblumcn, von jedem cmc Unze; ge-trocknete Lorbeerblätter, eine halbe Unze; Wasser, sechs Pmrcn.Läßt es zusammen gelinde kochen, und seihet das abgekochtezum Gebrauche durch.

Es wird der Wahl des Apothekers überlassen, ob er dasmännliche oder weibliche ^dioiAnum, oder Stabwurz, nehmenwill, die, ob sie schon in gewisser Rücksicht von einander un-terschieden sind, dennoch in Absicht auf,dl»,Endzwecke, aufwelche es bei dieser Zusammensetzung angesehen ist, als einan<der ähnliche Substanzen betrachtet werden können: und dieBähung würde vermuthlich nicht schlechter ausfallen, wennkeines von beiden gebraucht würde. Die gewöhnliche Hinzu<setzung des Weingeists zu den Bähungen wird dem Verschrei'der überlassen, um ihn in solcher Menge, als in besondernFällen erforderlich ist, zu verordnen.

vecoctum 26 liieiiiOI.

Det'oct't für die Gelbsucht.

Man nimt Schcllkrautwurzeln und Blatter, Kurkume,

^ ''-berröthe, von jedem eine Unze; Kellerwürmer, zweihundert;

Inzcn Syrup von den fünfWurzeln; drei PintenWasser.

^'!e Echellkrautwnrzeln, Kurknme und Farberrckhe kocht

- dem Wasser, daß blos ein Quart von der Flüssigkeit

n Durchseihen übrig bleibt i alsdann, setzt mau z»