«54 Ausübung der Apothekerkunst. Viertes Buch.
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I,. 0. 0leum pulsLii.
Poleiol.
Dieses hat die Eigenschaften der Pflanze; wird aber sthrselten gebraucht.
I.. 0. Vleum «Ko^ü.
Rostnhc>l,o'l.
^ Dieses ist von einem wundervoll feinem Gerüche, undmacht eines der allcrlicblichsten Wohlgerüche aus; daher eszu Pomaden und Salben, sonst aber weiter zu nichts, ge«braucht wird. Das Holz, von welchem es ausgezogen wird,gibt so wenig her, daß es auserst theuer, und daher gemei-niglich verfälscht ist. Einen weit grossem Antheil dieses Oelskann man erhalten, durch eine gewisse schickliche Behandlungdes Desiillirgerathes, und eine gewisse besondere Bearbeitungdes Holzes vor der Destillation; und dieses ist in mancherihren Handen ein vorcheilhastes Geheimniß. ')
I.. v. Oleum 8ut»e.
Rautensl, zugleich au« dem Same».
Dieses ist in dem Verdachte, daß es sehr wenig von denEigenschaften seiner Pflanze hat. Denn diese ist von einer schleim«artigen zähen Beschaffenheit, und besitzt sehr viel, das sichnicht durch die Destillation davon abscheiden laße, und mitübersteigt. Es wird schwerlich jemals verschrieben.
VIeuin 8alm»«.
Salbeial.
Dieses leidet Mangel an den Eigenschaften der Pflanze,«us dem nämlichen Grunde, wie das von der Münze; undob es schon in den Apotheken fertig,zu haben ist, so wird esdoch selten gebraucht, und schwerlich jemals in den Receptenund Vorschriften angetroffen.
I.. v. und T. v. VIeum 8»bin»e.
Sevenbaum6l.
Dieses soll die Eigenschaften seiner Pflanze enthalten;
*) Crells chem, Journal, zt. Th. Versuche über einige Köreerbei Pflanzenreichs, das in einer Kestimten Menge i« ihnen enthal-tene destillirte Oel zu bestimmen. S. »i. »,.