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«zo Ausübung der Apothekerkunst. Viertes Buch.
Oleum I^imonum.
K>imonen6l.
. Dieses wird von der äußern gelben Rinde oder Schalegemacht, die es am Haufigsien liefert, wenn sie allererst abge-schälet worden ist. Es hat die Eigenschaften der Rinde, diees zu einem Karminativ uno Hauptstartenden Mittel machen;hingegen verliert es diejenige, nach welcher jene ein so gutesMagenmittel ist. Denn dasjenige, worinne das bittere Wesenbesiebt, geht mildem Ocle nicht häufiger über, als mit demWasser, Es wird nicht oft verschrieben; und dienet meistensdarzu, um den Pomaden und Salben für die delikatere undzärtlichere Art von Patienten einen Wohlgeruch zu verschaffen.
I,. v. Oleum (5,ru>.
Rümmelol.
Dieses ist überaus hitzig und zertheilend, und daher eingutes Karminativ, das häufig gebraucht wird. Die Menge«ines Tropfens braucht man als eine Gabe bei Purgierpillen,um das Kneipen derselben zu verhindern.
I.» v. Oleum dirxopliMoruw»
U?ür,nelr'enöl.
Dieses ist schwer, und sinkt im Wasser unter. Davonwird welches zu uns gebracht, das voll der Rinde eines Bau»nies gemacht ist, der die Würze hervorbringt, und eine hoch-rothe Farbe hat; das beste aber wird hier gemacht, und siehetblaß aus. (Es wird oft erschrecklich verfälscht, und dochkann das ächte, mit Fleiß und Geschicklichkeit, ziemlich wohl-feil in England verfertiget werden.) Es wird wie das vorigegebraucht, und Min großer Menge in den ?U. ex äuudu5.Es wird öfters verschrieben; und zu einer Gabe eines Pur-giermittels ist ein Tropfen das auserste Verhältniß. ")
I« v. Uleum l^r!2m»emeli.
Rannllenblumenol. ")
Die Pflanze liefert uns eine seh»- geringe Menge diesesOcls, so wie alle, die wenig Samen machen; daher es theuerist. Es wird meistens wie das vorige gebraucht, um die
*) O. Crells chem. Journal zt. ?h. S- 7.»*) S. «l>«nd«s S. «4- l-