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2 (1735)
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Von abergläubisch, n Arynep, Mitteln.

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temperammts, alters , und^der kranckhcit selbsten gute achtung gegeben,welchesaderdieheutigen Herren32lZm^nrc5 ebenschlechtwahrnehmtn.

Das hundert und zwantzigste Tapitel.

Von abergläubischen Artzney-Mitteln.

^s in dem gebreä^llchen zustand des menschlichen ledens das allereedelste stoe, mögen diejenigen wohl am besten sagen , welche sichmit kranckheitenauch nur nufenie kleine zeit-angefochten befinden.Man höret sie nicht nach indischen schätzen, nach weltlichen ehren und am-tern , sondern allein nach der vorigen gesundhelt seufzen. Diese ist es beynah? allein, welche das gemüch des !mtt kranckheiten beladenen einnimmt:so daß er tag und nackt a!:f nichts mchrers studieret, als auf Mittel, diesel-be, all- den allerrös:iichsten*schatz, wieder zu erlangen. Keine muhe wirderfahret, kein geld geachtet, so man liur den erwünschten zweck erreichet,und wann die eine zeitlang gebrauchten artzeneyen nicht bald , der gefastenlwssnmig nach, anschlagen , da siehet man offt, wie sich ein Job in einenSaul verkehret; die.gedult weicht fiuchs , das vertrauen zu dem oberstenortzl ändert sich bald: die bißher zu rathgezoZene, vonzdem höchsten versehe-ne ärkte, ob sie gleich möglichsten flelß angewendet, müssen durchaus 'Fno-limten, und unerfahrne leute siyn. An deren statt dann bald andere sichfinden, welche auf tag und stund die vorige gesundheit, gleich od kein GQttim Himmel wäre, in dessen Hand alleine tod und leben, gesundheilund kranckdhell stünde, wieder zu bringen versprechen. Alle quacksalber, alle marckt-schreyer, groß sprechende thcrlacks - krämer, und öffentliche welt.> betruger,wo sie nur güldene berge verhelssen , und durch ein frevele zunge die gemü-lher der ungedultlgen zu bezaubern wissen, sind dann zumahlen die erfah-rensten DoKorc8. Ja man lässet auch alte weiber nicht ruhen, sie müssendurchaus arhte seyn: und wann diese auch nicht helffen können, finden sichschon wohl deren Christen, welche sich kein gewissen mehr machen, bey ju-den und öffentlichen feinden des Christlichen namens, ja auch bey bekann-ten zauderern, und seegen-sprechern selbsten,die ihre wissenschafft ohnmittel-bar von dem salan haben, rath und hülff zu suchen, und hiemit dem virzi»umsehen gottlosenverse zu folgen :

Das ist:Will GOtt vom bimmel nicht das wa<< ich will ausschütten/muß ich vom teussel selbst mir meine hülff erbitten. .

Aaaaz M So