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2 (1735)
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vom Aderlässen.

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Pütz?? zu ft< urcn. Ein eiteler wahn / der von ungclehrlen achten eingepfia,ßet woro<^ , uno auf schichten gründ bestehet: wellen sich aber die leute ih-re jttlis gefazcen meynungen «ncht wollen benehmen lassen, muß man ihneneben tt nvnl gen,so man je ihre beständige gunst verlanget.

Es sind auch viel lcule, welche bey dem aderlassen den neu» und voll-mo d,oder ewijse zeichen scheuen: also viel vermögen bey denselben dietiefsinnigen cal?n'oer-fan:asicn. Ich aber halte dafür, daß wann es noththue, w?>,'r tüz lwch stund anzusehen habe; thut es aber nicht noth, so stel-le m,n eine aceriasse bey Donen weiter au, als welches meinem beduickenna d .a beste zeiche l »st: worauf ich auch dißher, ohne ansehun^ weder desvollen noch oes neuen mo^bs, noch auch anderer zeichen immer achtung ge-gedeü.nn d auch niemalen übel dardcy befunden habe.

^)^< bwchl '.aß ich es gelten, daß in dem aderlassen der neu,und voll-'mond gem.»der werd?; und dafern einer gewohnt, in einem zeichen desmo .oü olut zu l-ffc", <o mag er auch nach belieben dabey verbleiben,damitwa m i^ne die ar erlasse etwa» nicht wohl bekommt/ er nicht ursach habe,über da, zeichen des Himmels zu klagen.

Folgende anmerckungen und regul aber halte ich nicht unnützlich betzjeden aderlassen zu seyn Eestlich zwar, daß man den leid kurtz vor demaderlassen seme öffnung verschaffe, welches dann viel durch clystieren, son-derlih bey übel dilponirten leib,, zu wegn bringen: dann wann der leibverstopfft, und blut aus dem leib gelassen wird, so zielsen si-r» gern einigeunreinlgkelten ans den darmen in die ädern, und trachten da- verlohrnege-blut wiederum zu erstatten. Darnach sehe ich für gut an, dem Patientenvor der adcrlässe eine krasstige brühe, oder ein ey, od r elwa^ von einermagen < trtsineth zukommen zu lassen D'ltten', baß man nicht aleick aufdas aderlassen esse, dann leichtlich wegen verlohrner lchens geift r, die pci-sen nicht wohl verdaue^ in die därm und in das geblüt kommen, und aller-hand ungelegenheit anstellen könnten; wie dann solches sehr ufft geschiehet,daß man bald den artzt darüber ausDelten da^ff, gleich ob er übel gera-then. Vierdtens muß man die verlasse in dem sommer nicht aufdenmit-tag in der arösten Hitze thun, dann die ädern aern darübel wegen des vonder Hitze Wenden geblürs auf'pringen Fü fflens, daß man auf dasaderlassen keine starcke bewegung des lelbs vornehme, dami nicht nur dieädern gern wieder aufspringen, sondern auch die lebens, geister sich destomehr davon verliehren, daß die hernach eingenommene speisen nichl Woylverdäuet werden. Besser ists also, wa.an man ruhet, man schlaffe i.>ao ywas weniges oder wache. Sechstens, w mn es keine notb erfordert, las-s ^an niemahlen zu viel blut heraus, so wern nach beschaffenhelt des pa,

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