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Das hundert und sechzehende Capitel.
K. 10. <Lin anderes.
^t«ue gefeilt meßlng ln die strümpffe unter die fuß,sohlen, fo vttgehet der
^-^ schweiß und üble geruch derfusse.
Bon dem stinckendem athem nun auch etwas zu reden, so ist zu ver-wundern, daß kein geruch allen insgemein mehr zu wider, als der von lemn,die einen stinkenden alhem haben, ausgehet. Gemeintglich aber wird solcherbey lungensuchtigen gefunden, auch bey denen, so mit dem scharbock behafftetsind, oder die eine eingebogene nasen haben, so daß sich derfchnuder oder rotzlndendrüsen dechlben allzusehr versteckt, und ehe er heraus gehet, faulet- Dieein gewachs odergeschwär in der nasen haben, oder welchen die zahne, bor diesie keine Vorsorge im butzen tragen, faulen, haben auch insgemein einen so gar-stig riechenden atyem. Sonsten ist einem jeden genugsam bekannt, daß ver-schiedene speisten, wann sie in dem magen halb verdauet, viel übel riechendedampffe über sich schicken, dadurch man denen, mit welchen man umgehet, be-schwerlich wird. Endlich hat das tabacF-schmauchen auch die qualltät einesüblen geruch aus dem mund zu.erwecken.
Diesem nun zu begegnen, muß man die ursach der kranckheit m^cht neh-men, und so elwann eine von.ober^ehltenaebrech//chkeiten vorhanden wäre,müste man dieselbigeal/ervorderstcuriren. Den achem aber mittler zeit lieb-lich zu machen, finde ich nichts bessers, dann offt woMechende fachen ln dsMmundgekeuet; alsanls,fenchel,corianderwll,zucker überzogen;.oderzlmmet^nägeleln,calm,M.
H". I ^c.. Klnen wohlriechenden Gthem zu machen.
<^der man kan garaffel-wurtzel, ockerwurtz, pinzinellen-wurtzel, samt zim-^ met,nagelein.uno einwenigbisem zupulver zerstoßen, U5w mit acht malso viel zucker i« rostn wasser zerlassenFurnehme Personen bedienen sich folgendes^^ 12. I^ponlfchen Maußdrecks.
Mimm des feinsten zuckerst-Loch, Iapomschen fasst oder catecku i.Loth,"5 orientalischen bistm^ undam'ora;edes4.gran, des schleims von tragantmit rosen-wasser ausgezogen, so viel nöthig. Wische alles unter einander, undformiere kleine kügelein daraus, wie maußdrecklein, davon man zu zeilen ^nmund nehmen kan.
ll. z i. 3«'n anderes Mittel.
H^le Italianer bereiten folgende gattung bisem - küchlein, so sie molla-^ ciuni nennen: Nimm candelzucker,weitzenmehl den Vorschuß/jedes einViertelpfund, zimmet ein halb Loth, bisem, ambra, jedes s. gmn, diese ^.letztern in einem mörsel mit rosen-wasser geschmoltzen, einen eyerdolter da-runter