Druckschrift 
2 (1735)
Entstehung
Seite
500
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

bf

500

Da» hundert und fünffre Capitel.

H. ,s. Eine andere.

5y>imm biatter von der rothen grind,wurh und päppeln, jedes 1. Hand voll,

^ haus-wurtz:. kopffe, grünen hollunder ohne rinde, eine kleine Hand voll,

koche es in sahne anderthalb nossel, den schäum thue weg, feige es durch, und

thue bleywelß 3. quintlein dazu.

N. 16. Eine andere.

5>?imm hanffsaamen-leln-rosen,öl,jedes gleich viel, mache mit eyerdotter el,

^^ nesalbe daraus, und schmiere sie des tages 3. mahl über.

ll. 17. Eine andere.

«aß schweln-schmaltz 1. nossel zergehen, mische darunter bier-heffen 1. halb

«" nossel^ schaafs-lorbern i. viertel pfund, koche es zu einer salbe, bestrelch

damit den schaden, und lege kohlblälter in wasser welchgesotten darauf, und bin«

deeszu. .

A. 18. Line andere.

Ciaß wachs l2 Loth, fichten-harh 1. viertel pfund, leln,saamen.öl 1. pfund,

^ rieben-öl i. viertel pfund mit einander zergehen, gieß es durch,und wenn

es beginnet kalt zu werden mische darunter grunspan 2. loch, und rühre es zu ei,

ner salbe. Leile/o»iai»e.

^. 19. Eine andere.

^'oche gestampsste wlnter-gerste in wasser, wenn es ein wenig eingesotten ist,

-" rühre einen guten theil frisch« bmter hinein, koche es ein, drücke es durch

ein tuch, und rühre es zu einem säldlein.

N 22. iLine anderewiderdenBrandtvHmSchieß-pulvcr. ^

<v>imm grlndkraut 1. Hand voll, haus-wurtz ^. kopffe, ganse-junge, huhner-

"^ koth, jedes 1.pfund, wild schwein-fett 2 kannen, koche es 1. viertel stunde

lang und drücke es durch.

A^l. Eine andere zu dem Brandt vom Bliye.

5»lmm hollunder-brombeer-blatter, tausendguldenkraut, frauenhaar, ei-

^^ sen-kraut,dill, jedes 1. Hand voll, rothe salbey-blatter.N.^. l)acHe sie

klein, kochesie m srischerbutter, drücke es durch, scübe den ort 4- oder 5. mal des

tages mit einer Feder, und Kge papptl.biätter,die in der salbe elngetunckl sind,

darüber. ^,, ^ ^». .

« 21 Ein ander Mittel.

cv>imm ein stück speck, bestecke solchen mit schwachen Haber, wickle darum

^ epheu-blätter, zünde solchen bey licht an, und lasse das fett ino wasser tropf-

fen, damit schmiere dich, so wirst du wieder heil. Schmeltze butter mit kreyden

vermlscht, heilet gleichfalls gar wohl Man muß aber diese beede Mittel nicht

gebrauchen, als bis der brandt vorerst wohl gedämpffet worden.

A 2Z. Eine vortreffliche Brandt« Salbe.

5)7imm die mMre schale von hold« 4.Loch, frisch lein-öl 6. Loth, koche alles