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Das hundert und fünffce Capitel.

8. 8- lkin Oel.

«Mm ungeleschten kalch 6. loth, eupKorbium H. loth, zieget-öl, i. halb pfund,

^^ zichedas öl durch den Helm.

8, Z. Eine ikinsprüyung.

«?lmm starcke lauge i.halb nössel,äccoitumvonwolffs,bohnen z.loch,ge,

^^ läutert rosen-honig z. loth, alaun l.loth.

A. ,o. Eine andere.

«7imm ungeleschten kalch !. pfund, wasser z. pfund, laß es auf!. pfund mit

>"» einander kochen, sich setzen, und gieß es ab. ^/«/?ia»«l.

Das hundert und fimffte Tapitel.

Von Brandt Schäden.

Aeufferlich.

Ein Schleim.

<Imm qultten-korner i. Hand voll, koche sie in wasser, daß sie bersten, drü,' cke die korneraus,und sthmlere das wasser oder den schleim aufgundel-reb-blätler/und lege sie auf.

Eine linctur.

cv>Imm bleyweiß i.Viertelpfund, campher i. loch, <üeumr2«2r, 9er äen-»1^ aumm, 6. loch, äeMlirten eßig i.nössel, laß es eine zeillang im kaltenNeben, selge es durch, und bestreich dich damit. Laien.X?- ikineMirmr.

e^Erstoß lebendige siuß, krebse zun-«i, gieß roscn-eßig darauf, laß es. etlicheS tage stehen, und gebrauche es innerlich und äusserlich.^ Einige andere Mittel.

l5S gefthlcht öffters,daß ein mensch sich ohnoer/ehens hefftlg verbrennet,^" darwidergebrauche quitlen, schleim mit leln-öl vermenget, und salbe dasverbrandte Glied damit an. Isiderbrandtlm gchcht, so nimm stall des lein-baum öl, menge mitdarzudasweissevomey, und schmiere dich damit. Fri-schen M, koch übergeschlagen, wird dich auch trefiich kühlen. Weist du diemittlere schalen von linden zuhaben, so giesse etwas heisses wasser darauf,dann bekommst du einen schleim, damit kanN du dich mit grossem nutzenschmieren. Etliche gelb von eyern unter lein, ol wacker zerklopfft, kühlet undbellet gar wohl, und kan vor eine gute brand, salbe palliren.^ 5. Eine Salbe.

«»Imm die mittelste rinde von linden.hollunder, bäum, jedes ».Handvoll,2/» lelnsa.amen3.loth/ hollunderwasser z. pfund/ laß es,. tage im warmen

stehen,