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Da» funssund neunzigste Capitel.
von denen fetzt beschriebenen Ursachen darzu gelegenhelt gebe ,somüsteman sei-ne zufincht zu dem pulvere gmiplleptlco nehmen, welches wir oben i'l dem c<3-pitel von der fallenoen suche angemercket haben.
Wann die linder voll aus der brüst smd, und auch wohl dabey bustelf,ran man sie Mlt l^rupo lie cickor. cum rnzbzrb. laxiren, anbey über ihnenfieißig eine süsse Mandel - milch und mercurium üulcem mit prXparirt'entreds -äugen und fiorentinlschen vlol- wurtz geben, dabey dann auch emae',lindes clystlerlein sehrgut thut, doch müssen die kinder vor erkaltung wohl ver-wahret werden. Wohlrath mit zucker canol verm»scht, ist auch nicht<u ver-achten; oder man kan der säugertn eine vertheilcnde essentz aus ellent.^lexi.pwrm. o. 3t»Kl. und agtsteln verordnen, wordurch offters gute hülffe gelel-
Nie ausdünstung und relnigkeit ftll bey den klndern fleißig erhalten wer,den; dannwodas-nlchtgeschicht, so werden die schweiß, lochlein verschleimt,und wachsen unter der haut, sonderlich am rücken, kleine schwache würm-leln, welche darum die mit-esser genennet werden,well dlekinder dabeygantzunruhig sind, ausgezehret werden, und abnehmen. Dawider aber ist keinanderer rath, als daß man der saugerln von der e/lenr/« s/ex^gi-mg«l>. I). 3ta^iii, oder mixtui« /Impl. gebe, damit auch, dem kinde die aus-dünstung dadurch befordert werde. Im übrigen darff man nur das lind zumwarmen ofen oder ins baad sehen, und den rücken entweder mit Honig odermilch bestrüchen, so kriechen die mlt-esser heraus, welche man alsdann mlteinem scheer- messer wegnehmen kan. Das erbrechen ist bey kleinen kindernauch nichts ungemeines/ es hat aber nichts auf sich, wann es nur nicht garzu offt kommt. Solle aber die natur eine gewohnheil darausmachen, so mü-sse man mit einem clystierdem schleim in denen gsdarmeu eioeu andern weg zei-gen, anbey aber auch den magen äusserlich um einem guten magen-balsambestrelchen, das lind warm halten, und der amme nicht erlauben, barfuß«nd entblöset zu gehe«/Massen dadurch dem kinde viel ungelegerchelt zugezogenwird, ^mp/attlum e cruNg pani«, nütmasth»ö^ erweicht, hat in diesem fallsonsten auch gute würckung.
Blßwellen bekommen die kinder den mund gantz voller stbwämmgen,entweder vom säugen, oder von innerlicher Hitze, so, daß es scheinet, daßder mund innwendlg mit einer welssen rinde überzogen wäre, ja sie greif-fen zuweilen starck um sich, und geben sich durch alle gedarme hindurch,biß unten an die öffnung des mast-darms, da dann das kind ohnstrelligdrauf gehet. Drum muß man hier keine zeit versäumen, indem man die-sem Unfall anfangs noch mit einem mund-wasserleln, mit ysop, salben»nd rosen gekochet, steuren kan, bevorad wann man Honig darin« vertreibet,
und