Von denen RrancVbelten der kleinen Rinder.
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Btßweilen werden die linder auch hinter befohlen, am halß, unterden armen, und zwischen den deinen wund, da dann nichts bessers ist, alsdaß mansolcheörtermitweisserstarcke, worunter ein wenig campherundbley,weiß gemenget wird, bestreue und trockne, dabey man aber das tmd laxierenund warm hallen soll. Slnd würmer vorhanden, so kan man dieselbe am be-sten fonscö äffen, wann man den kinoern 1. oder 2. granvomincl-cui-loclulciunteremempulver von krebs, äugen giebct.,
Das zahnen giebt den kindern offtmals auch gar viel zu schassen.Dann wann sie ohngefebr 20. wochcn alt sind , bckommeu sie am zahn-fleisch kleine hü^elchen, wobey meistens durchfälle sich finden, dabey sie dannunruhig sind , und nicht viel schlaffen ,sind sie aber verstopfft, so pflegen siewohl mit gchtern geplaget!zu seyn. Deßwegen soll man dabin sehen, daßzu solcher zelt weder derausdünstung noch der öffnung des leides etwas abge-he. Jene befördert nun mit einer gelinden schweiß, treibenden essentz, die an-dere aber erhalt man durch den gebrauch des salpeters; zu beyden zweck die»»netauch.
N 4- , Ein Hiy-löschendes wässerlein.
»?imm holder-blüth, scorMnren-wasser, von jedem z.Loty, prseparirle mu-^^ schein,antimon. cli^d. von /ödem /. scrupel, pi-X^i-irten salpeter ein hal-den scrupel, citronen,si)rup ein halb Loth, menge solches unter einander, und gieb«üe 3. d'.tz 4. stunden 1. lösseleln voll davon.
Dabey soll man die clystierlew nicht vergessen.
Das blut aus einem hahnen-kamm,aufdas zahn-sieisch gesireichen, zie-het scharff, und ist nicht eher als im höchsten Nothfall zu gebrauchen, massenes viel besser ist, wann man dem kind einen wol/fs, zahn, oder ein stück speckin die Hand giebt) und darauf deissen lasset, und den ausbruct) der zahne er-wartet, als daß man daran künstelt.
Nlcht selten pfleget es auch zu geschehen, daß die klnder bey elnem sieber-^en gichterbekommen, da dann am besten ist, daß man der natur mit Zerthei-lenden und schweiß - treibenden Mitteln zu hülste komme, und anbey dem klndeeampher anhänge, so werden die Mter gewiß nachlassen. Wie dann son-derlich ein pulver von cinnabär Älltimonio cllüpk krebs - äugen, perlen, Mut-ter, und ein wenig salpeter in allen fallen/ da die kinder unruhig sii,d, uno Hitzehaben, ungemeln gut thut: als«. 5. Ein Pulver.
«>lmm prXparirte krebs - äugen, antimon. 6igpK. tartar. vitriul. gereinigten"» salpeter, von jedem ein qulnllein, spleßglaß. zinnober ein bald quintleln.Pulverlsirs, und gieb des tagcs 2. b»ß 3. mahl 2. messer -spitzen voll davon.
Solle ad« die Winde suchtbep den kindern sich äusser»/ ohne daß eine
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