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2 (1735)
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433
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voll den Zufällen einer schwängern Frauen.

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«der wein zerklöppert vermengen kanst; vor allzu vielem essenaberhüte dich,dann das brechen darauf nur vermehret wird. Innerlich miide alles hitzigegen^rtz, ausser lngber und muscaten-nuß, ingleichen meide hitzige weine, dochjchaoet nick)t, wann du dir aufobige weise ein trlseneth davon machest/und zu-weilen etwas davon genlesssst.

Der Rrampfmachet denen schwangern weibern auch grosse beschweh««nlß; solchen falls reide die füsse wohl warm mit einem tuch, und wasche sie mitwarmen braxdtewem, so dann binde darüber helsse aschcn oder Haber. Lohr-ölmit braudtewein vermenget, und die deine mit ge^chmiertt, würcket desto kräff-tiger.

Es geschiehet auch zuweilen, daß die krampf-adern an deinen machtig auf-schwellen, und schmertzen; hierzu dienet gleichfalls vorhin gemeldtes warmereiben, welches du entweder mit einem warmen tuch oder gelinder kleider-dürste verrichten kanst. Anbey hüte dich vor vielen, sonderlich niedrigen sitzen,und jö du vollblütig, so versäume das belobte aderlaM auf dem fuffe ja nichtes seye im ansang, Mittel oder ende der schwangerschafft

Der Husten und Engbrüstigkeit ist ebenmäßig ein beschwerlicher zu-fall der schwangern weiber/ und kommt mehrentneils daher, wann eine fraulhrklnd etwas hoch tragt. In diesem zustand dienet vortrefflich vieles war-mes theelrlncken, auch nur von ehrenprelß und salbe», mit ein wenig süß holtzvermengt, auf den machen halte einen kräfftlgen Überschlag, und hüte dichsorgfältig vor aller erMung, dann der zustand dadurch immer vermehr«wird.

Wann aber dessen ohngeachtet die engbrüstigkeit gleichwohl noch anhältten wolle, so schaffet die mehr gerühmte aderlasse geschwinde hülsse.

Die hefftigkeit des Hustens zu lindern, nimm ein gantz gelind gesottenes ey,thue darein eine messer-spitz voll gestoffenen braunen candelzucker,ein wenigschwefel-blumen und frische butler, rühre alles wohl untereinander, und trlneksso auf einmahl warmlich aus. Im übrigen kanst du auch diejenigen Mittel,derer im capitel vom husten gedacht worden, gebrauchen.

Im Durchbruch »der hartnäckigtcr Verstopfung der schwangernweiber bediene dich derjenigen Mittel, wovon oben in 2. besondern eapiteln um-ständlich gemeldet worden.

Wird eine schwangere frau mit einem kalten oder abwechslenden Fieberbefallen, dann muß man sich ja hüten, das sieber mit gewalt zu stillen, sonstendie frau allerhand verdrießliche zufalle bekommen wird, ja es pfleget gemeivig-lich ein solches muthwillig vertriebenes ßeder in dem kind,l>ett desto starckeewieder zu kommen: das sicherste ist, daß man eine solche ft au gantz gelinde larie,«mit folgendem.

IN Ni.