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Das fünf und dreißigste Capitel.
Innerlich.
jFtlb deinem Patienten l.quintlclndes besten lheriacs ein, und lasse ihn darauf
^-? schwitzen.
^. 3. EinSass.
<^ie mayen käfersind auch ein vortrcff!ichmiltl,wannmansolche in honiger-
sterben last, uid einem gebissenen menjchen 2. biß 3. entweder sogemtz.oderden fasst 5avon ausg-'presset, zu essen giebt, welches, weil es nicht kostbar, billigvon jedermann in oocrath solte gehalten werden.li 4 Eln ander Nlltrel.
O)anst du das Hertz oder leber von eben oicscm wutenden Hund haben, so koche"^ oder brate eines von beyden, und gieb) dem Patienten nach und nach zuessen, oder mache es zu pulver, und gieb davon des tagsüber 2. mahl allezeit 1.messeMtzen voll.
N. s. Ein Pulver.
^>ie gebrannte keebkaschen ist hierlnnen auch ein gutes^mittel, wann man^-^ morgens und abends solche auf folgende art gebrauchet: Nimm krebs-asche» Loch, enlian-pulver ein halb Loth, bibernell-puloer, angcllca pulver jedes«. qulntlein. Mengealles unter einander und gebrauche davon morgens undabends el» quintlein schwehr in einem loffel voll wein.
ll. 6. Etwas andtrs.
^espatientenspeisewürhe fielßig nntbHlilicl'm uild m^ioran, und flieh ihme
^ ein gut glaß alten wein zu trinckcn. Zu besserer dämpffung desglffts,lege
eine Hand voll bibernell'wurtzel in seinen.krug, und lasse ihn nach appcllt davon
abtrincken.
ll. 7. Hin bewahrtes Mittel porden tollen Hunds,Hiß.ZQlmm die wurhei von wichen Hag, rosen, an denen dornern ein, oder mekr^» schlafkuntzen stehen, (welches nothwendig also seyn muß> raspelt davoneln halb Loth schwehr,gebt solches mit einem thee sck)elgen voll milck dem Patien-ten ein, hernaH alle l 2. stunden wieder so viel, biß der patient 6. äoles o^er 3.loch von dieser wurhel eingenommen hat. Nach diesem, ob schon der patient ge-sund scheinet, sogedt ihm doch um besserer sicherheit willen, bey jeglicher mondr-Veränderung, das ist, wann der mond in ein ander viertel tritt,neu o- er voll wird,allemal eine oddeschrtebene closln,doch nur 6. mal, das wäre in allem 6. Loth,von bleuer geraspelten wurtzel, so wird sicherlich, wofern e5 nicht lan^anMau,den, weder toller Hunds, noch wo!ffs,biß keinem menschen etwa schaden so<^d«n (in hlcherpatient gesund werden, und ursach haben, dem Höchsten sürdie,fts hcnllche Mittel sei»» lebtag zu dancken.