Isj
«4
Das zehende Capitel.
dl. l2. Ein Laxier-Dolus zu Beu'en.
c^imm frlsthe caßie i. Loth, cuu5e<I.Wmccti. l. Loth, sennes - blätttr t.»" quintl.
d>I. i). Ein DecnKum od^r T^ünck.
H?imm lizn. ^,^ac. china-wurtz, sassaparillen, von jeder i. Loth, sassafraß^^ cort 3U2^ac. eschern rinde, von jeder >. Loth, spieß^glaß, quecksilber, jedesein halb psund (muß beydes eingewickelt seyn) infunäire die ipeci« mit 4.maaß Wasser, laß Ne also über nacht tiiZcnren, morgens koche sie bey gcllndcmfeuer, und laß die helffte von dem wasser abrauchen/alsdann sepe es, so istder lranck fertig. Hiervon giebt man dem venus - bruder, wann er schwitzensoll, «in glaß voll warm zu trincken. Damit aber die Hecic» nicht zu gründgehen, so wird auch ein orclinZri tranck dav^n bereitet. Man schüttet nem-lich wieder etliche maaß frisch wasscr darüber, füget aber annoch etliche Handvoll roünen, i.Lothpomerantzeu-schaalen, l. koth amß, und etwas zimmetb«), lasset es alsdann wieder etliche finger tiefelnsieden,sowirdeinannchmli,cher tranck daraus, dessen man sich über tisch und zwischen der zeit bedienenkan. Wer einegute tmAuram amimomi besitzet, der tan sie jederzeit in obi-gem äccoHn zu 32.40. biß 50. tropffcn gebrauchen, wodurch die cur destoehender zu ende gebracht wird.
O^ey diesercur ist das erste, daß man den leib vorher wohl dazu bereite, da-^^ milder mercuriuz als welcher zum lalviren gebrauchet wird, desto leich-ter alle porc>5 durchdringe, und die cur desto besser von statten gehe. Wel-ches dann am besten geschicht wann man dem Patienten ein paar mahl purgie-ret, und ihn etliche tage vorher baden, oder den holtz. lranck scieHoum) wel-s)en wir K' 13. beschreiben haben, trincken lässet, dabey er dennstets in einergelinden warmen stube sich aushalten muß, daß die äusserllche kälte ihn nichtschrecke, und die ausdünstung verhindere Ist dieß geschehen, sokan man mitder lalivatlon den ansang machen, doch mit Vorsichtigkeit^ daß man denPatienten zu erst nicht übertreibe, dann da wird nichts gutes daraus, die M»vaticm hält entweder zu lange an, oder die Patienten pfiegen gleich darüber zuc?ep>ren. Zu dem ende soll man voni guten mercuriu 6ulci nicht mehr als 6.biß ?. oder aufs höchste 8. gran drey tage hinter einander geben, und wannnach etlichen tagen immer einen tag um den andern noch dreymahl eine solche6ol:8 gegeben wird, gehet die lalivation drey biß vier wochen hinter einanderivohl von statten. Dabey aber der patlent allezelt in seinem zimmer sich aufhalten, und des tags einpaar mahl von dem holtz-tranck trincken muß.li. !5. Ein Tranck.
c^imm tormentill-bl^'nell-schwalben-wurhel, jedes l.Loth, schell, kraut<" mit