von Fiebern.
Lurch die haut kan ausdünsten, insonderheit wann zugleich eingelindes schweiß,nmckrndcs medicament innerlich mitgebraucht wird. Wo aber das fieber be-reits sich anmeldell will, oder würcklich schon da ist/ so wird ralhsamer seyn,aller däder sich enthalten, wie «ippocrLtez gleichfalls davor hält. Amallerbequemsten kan man derselben m abwechlelnden fiebern bey endlgungder parux^lmi sich bedienen, worinn auch offt erwehnler cellu« uns bey-pfilcht. klgteru« sagt, er habe im viertägigen fieber einen tag vor dem 92-1-oxylmo dergleichen bader aus schlechten, reinem Wasser mit grossen nutzengebraucht. Was aber hitzige, anhaltende fieder betrifft, so wäre zu wün-schen , daß kluge und verständige Kleclici ein m?d andere rechte proben inpi-axi anstellen mochten, so könnte man mit desto mehrerer gewlßheit urthei-len, ob nach dem zeugnus der alten, der gebrauch der däder in hitzigenkranchheiten was wichtiges auszurichten vermöge oder nicht, und ob es folg-lich beyzubehalten, oderju verwerten wäre.
Das andere Sapitel.
Von ein-und drey- täglgen Fieber.
l ievon eine umständliche beschrelbung zu geben, finde unnöthig, dannwohl niemand ist, der da nicht wissen solle, was und vielerlep^ __ ein kaltes fieber sey, und was vor verdrieß -und beschwerliche zu-falle sick dabey elnfinden, nicht weniger, daß sie sich gern im früh -jähre,entweter nach «Mwngdes Wves, od« starken zorn, oder unordentli-chen essen und lrincten elnfinden. Ich nehme aber w gegenwärtigem Ca-pitel das alltagige fieber mit dem dreytagigen ,(das ist, daderpatient ei-nen guten tag darzwlschen hat.) zusammen, weil so wohl ihre Ursachen alsauch die cur übereinkommen. ^ . ^
Wann du nun mit einem kalten jieber befallen wirst, es seye gleich einalltägig-oder drey, täglg fieber, so Hute dich vor allen dingen', das fieber s»gleich zu stillen, sonsten du allerhand verdrießliche zufalle, als geschwulst derfüsse und des lelbs, ja wohl gar eine dorre- und Wassersucht dadurch bekom-me,, würdest. Auch finde nicht rathsam, daß du gleich anfangs eine sto-cke purzation gebrauchen sollest, dann du statt des leinfachen gar leicht eindoppeltes fieber machen kontest. Ingleichen dute dich vor allen schweiß-treibenden alyneyen , dann die natur von sechsten bey abnehmender Hitzeeinen gelinden schweiß erregen wird.. Auch ist in diesen fiebern das aderlas-sen selten nöthig, es wäre dann , daß der frost gar gering, die Hitze hin-gegen desto grösser und heffliger wäre, mit einer offenbaren grossen vollblü-
B tiMt.